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Coffin Hunters - The Fire Knight

Coffin Hunters - The Fire Knight


Release Info: 2019 - Full Length
Band Info: USA - 2017 - Heavy Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Hell Sleeps In Paradise
2. The Fire Knight
3. Wasteland
4. At The Wall
5. Ancien Abyss
6. In Blue
7. Path To Ruin
8. Banishment

Sonomas schrullige Coffin Hunters erregten 2019 mit The Fire Knight mein Interesse. Jetzt rockt uns das zweite Album des kalifornischen Quartetts, ein kompakteres Wake The Dead, sofort wieder zurück in die Steinzeit. Darüber hinaus erinnern seine hektisch klirrenden Bewegungen nicht mehr an unzählige andere Bands (außer vielleicht Midas aus Detroit, in völlig bluesiger Umgebung). Diesmal entwickeln die Grabschnorrer eine einzigartige Methode, um lebhafte Akzente zu setzen, beginnend mit dem rauhen Hinterwäldlerschritt des titelgebenden Eröffnungsstücks bis hin zum letzten Giganten, der etwa ein Viertel der gesamten Spielzeit einnimmt. Abgesehen vom einleitenden und mittendrin Gitarren-Jamboree des eigentlichen „Wake The Dead“, neben spontanen Solo-Einlagen und willkürlichen Drum-Füllungen, übertrifft der Bass seinen schlankeren, höher gesetzten Cousin, insbesondere auf Geheiß des Top-Hit-Single-Nominierten. "Zweiter Blick". Insgesamt zeichnet sich Frontmann Sean Rivera dank seines prägnanten, wenn auch leicht nasalen Gesangs durch Eingängigkeit und Klarheit aus. Auch die Stimmung des Albums schwankt zwischen solch optimistischem Groove und dem prekären Zittern von „Creation Burned“ und „Money To Burn“, einer seltsamen Kombination. Seltsamerweise würden die weniger düsteren Lieder aufgrund ihres trägen, lockeren Tempos auch auf einer Hochzeit oder einem High-School-Abschlussball gut klingen. Was die Highlights betrifft, ist der stetige Rockwalzer von „Dreams Of You“ ein weiteres Beispiel. Bei aller übertriebenen Anziehungskraft von „Wake The Dead“ bleibt das Finale „Coffin Lord“ (erstmals auf der gleichnamigen EP von 2017 zu hören) hinter den Erwartungen zurück, dank Riveras gedehnter Angeberei im unteren Tonbereich. Nach unheimlicher halber Stille sorgen geheimnisvolle Riff-Wiederholungen für eine zeremonielle Kultatmosphäre in der großen Tradition des Tombstone-Dooms. Die Coffin Hunters bleiben bis zum Schluss unter der Erde und sind Ehrengäste der Beerdigung. (Beim nächsten Durchgang haben sie vielleicht Glück, wenn die Grabglocken läuten.) (METAL ARCHIVES)



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