1. Let Them Fall
2. The Bleeding Ground
3. Vertigo
4. Blessed Night
5. The Waste Of Time
6. Dependence
7. Withdrawal
Zu viel Verzerrung, zu viel Feedback, zu viel Gedröhne - Kollege Kaiser hat bereits aufgezählt, welche Problematik sich für meinen Geschmack bei dieser Comebackscheibe stellt. Nun mag man mit Recht argumentieren, dass genau das zu SAINT VITUS gehört. Aber deswegen muss man das ja noch nicht gut finden, oder? Sicher, Doom ist - besonders in der Form, wie ihn SAINT VITUS spielen - gänzlich frei von dem Verdacht, in irgendeiner Form kommerziell zu sein. Nichtsdestotrotz schadet es auch hier nicht, wenn gelegentlich mal eine Melodie auftaucht, die einen durch diesen kargen SloMo-Dschungel führt, an der man sich orientieren kann. Anders ausgedrückt: Das, was Boris als „herllich unaufgeregt" beschreibt, empfinde ich als ganz schön langweilig. Und diese grauenhafte, trommelfellverletzende Feedback-Orgie am Ende der Platte ist für mich der Beweis, dass dauerhafter Drogenkonsum am Ende des Tages nicht die Kreativität fördert, sondern das Hirn vermatscht. (ROCK HARD 6 / 10)
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