1. Put Me On
2. Mademoiselle
3. Jennifer
4. Crystal Ball
5. Shooz
6. This Old Man
7. Clair De Lune
8. Ballerina
Tolle Synthesizer- und Keyboard-Arrangements ziehen sich wie ein roter Faden durchs Album, schon der Opener „Put Me On“ und das darauf folgende „Mademoiselle“, sprechen da eine deutliche Sprache und lassen einen sofort aufhorchen. Die furiosen Gitarrensoli gefallen mir ausgesprochen gut, das klingt alles sehr reif und ausgewogen.
Überhaupt gefällt mir das Album vom Songwriting her sehr gut, die Kompositionen sind sehr ausgefeilt, wohl durchdacht und schön komplex, somit halt auch extrem abwechslungsreich. Für den Abwechslungsreichtum steht beispielsweise „Jennifer“, die Nummer tendiert eindeutig in Richtung Poprock und darf durchaus als radiotauglich bezeichnet werden. „Shooz“ dürfte Freunde von ZZ TOP ansprechen, „The Old man“ ist ein wunderbares Beispiel für das Talent der Band. „The Old Man“ ist Bombast-Rock vom Feinsten, während „Claire De Lune/ Ballerina“ Klassik- und Symphonie- Elemente vereint.
Man kann heute also sagen, dass „Crystal Ball“ eine Art Verbindung zwischen den ersten Alben der Frühphase und der eindeutig progressiven Phase der Band darstellt. Es ist auch das erste Album, bei dem mir ausnahmslos alle Songs gefallen, eben weil sie sehr komplex und kreativ sind. Ich mag die progressive Phase der Band sowieso am liebsten, ein erster und ganz wichtiger Schritt war hierbei „Crystal Ball“.
Mein Fazit: „Crystal Ball“ war das erste Album der Band, mit dem ich zu hundert Prozent zufrieden war. Die Songs sind sehr kreativ und abwechslungsreich, die verstärkte Tendenz zum Prog-Rock tut ihnen gut und gefällt mir sehr. Es ist sicher nicht das beste Album der Band, aber eines der besten …. zumindest für meinen Geschmack. Dieses Mal zücke ich die 5, eigentlich 4,5 Sterne, geht aber nicht, deswegen die volle Punktzahl. (AMAZON)
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