Bewertung: 7,5
1. Judgement Day
2. Feast Of The Devil
3. Phoenix Rising
4. War Machine
5. Great Expectations
6. After All
7. The Last Laugh
8. World Without Pity
9. My Insanity
Die Überraschung war groß, als die neue TANK zum ersten Mal im Redaktionsplayer landete. Niemand hatte irgendwas erwartet, (fast) alle waren wie vor den Kopf gestoßen: Ex-Rainbow-Sänger Doogie White passt mit seiner melodischen Stimme tatsächlich irgendwie ins Konzept - und man hört immer noch heraus, dass es sich um eine TANK-Scheibe handelt! Viele der meist starken Riffs hätten so oder ähnlich auch auf „This Means War" oder „Honour & Blood" stehen können, wenngleich die „Filth Hounds Of Hades"-Tage ohne Algy Ward natürlich unwiederbringlich vorbei sind.
„War Machine" donnert mit dem treibenden, druckvollen ´Judgement Day´ gleich gut los - und lässt dann auch nicht mehr nach. Jeder der neun Songs bietet anspruchsvollen, melodischen, trotzdem wuchtigen Metal, der die typische Mick-Tucker/Cliff-Evans-Handschrift trägt und kein bisschen aufgewärmt klingt. TANK sind im Jahre 2010 immer noch Überzeugungstäter, was auch der oberflächlichste und (zu Recht) voreingenommenste Hörer sofort merken wird. Zwar ist der rotzige Gossen-Charme der Anfangstage einer reiferen, musikalischeren Ausrichtung gewichen - aber deshalb klingt die Band nicht weniger ehrlich. Das überzeugt, überrascht - und ist fette acht Punkte wert. (ROCK HARD 8 /10)


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