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Tarja - The Shadow Self

Tarja - The Shadow Self

Release Info: 2016 - earMusic - Full Length
Band Info: Finnland - 2004 - Symphonic Metal
Bewertung: 7,5    


Songs:

1. Innocence
2. Demons In You
3. No Bitter End
4. Love To Hate
5. Supremacy
6. The Living End
7. Diva
8. Eagle Eye
9. Undertaker
10. Calling From The Wild
11. Too Many

Nach dem Vorspiel „The Brightest Void" ist „The Shadow Self" nun das „echte" 2016er Album von Frau Turunen. Die, hüstel, „Königin des Heavy Rock" (Plattenfirmen-Info) inszeniert sich in einem Spannungsfeld aus den von ihr gewöhnten Pomp-Rockern und progressiven Einschüben. Oder beidem gleichzeitig (checkt das mit einem Chopin-Interlude angereicherte ´Innocence´ und die Funk-Parts im durch einige Alissa-White-Gluz-Grunzer aufgemotzten ´Demon In You´). Manches riecht nach Effekthascherei, und tatsächlich fehlen TARJA diesmal die echten Hits, die sie während ihrer Solokarriere bislang durchaus aus dem Hut gezogen hat, auch wenn man sich darüber redaktionsintern köstlich streiten kann. Am tollsten ist noch ´Diva´ mit seinem Musical/Cabaret-Flair und einer wirklich brillanten Gesangsperformance. Das Muse-Cover ´Supremacy´ (coole James-Bond-Vibes) und das ähnlich cineastische ´Love To Hate´ hingegen besitzen zwar grandiose Momente, aber auch Füller-Parts. Die unüberhörbar auf Single getrimmten ´No Bitter End´ und ´Eagle Eye´ schrammen ebenfalls an einem musikalischen Adelstitel vorbei. Dito ´Living End´: Der Song verlangt nach einem - wenn schon, denn schon - königlichen Refrain, doch der Chorus hält nicht die Spannungskurve der Strophen. Gerade TARJAs Stimme giert nach ausladenden kompositorischen Gesten, Dramatik und Gänsehaut. „The Shadow Self" deutet diese Mächtigkeit immer wieder an, lässt sie dann aber aus den Fingern gleiten. (ROCK HARD 7 / 10)






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