Alphabet

Turner, Joe Lynn - Holy Man

Holy ManPlattencover

Release Info: 2000 - Pony Canyon - Full Length
Band Info: USA - 1984 - AOR
Bewertung:  7,5           


Songs:

1. No Salvation
2. Holy Man
3. Anything
4. Honest Crime
5. Wolves At The Door
6. Angel
7. Something New
8. Freedom's Wings
9. Love Is Blind
10. Midnight In Tokyo
11. Babylon
12. Closer
13. Too Blue To Sing The Blues

Der ehemalige Rainbow-, Purple- und Malmsteen-Sänger mit der kernigen Kehle bedient die Hardrock- und Rhythm'n'Blues-Fraktion nach wie vor auf durchaus gediegene Art und Weise. "Holy Man" liefert keine modernen Kompromisse, sondern ausschließlich zeitlos gebaute Songs mit angenehmen Melodielinien, vibrierenden Hammond-Sounds, dezent eingesetzten, weiblichen Backing-Chören mit Soul-Touch und lockerem, bluesig angehauchtem Gitarren-Handwerk. Joe Lynns unnachahmlich leidenschaftliche Vocals haben zwar ohne Wenn und Aber eine Top-Note verdient, aber unterm Strich hätten es weniger als 58 Minuten auch getan, denn unter den 13 Nummern befinden gleich mehrere blassere Stückchen wie 'Honest Crime' und 'Wolves At The Door', die man vor der Zusammenstellung der Scheibe gut und gerne hätte aussortieren können. Abgesehen von diesem taktischen Fehler sind Mr. Turners Kompositionen, ähnlich wie die vom Kollegen Glenn Hughes, allerdings immer noch aller Ehren wert. Anspieltipps sind der Uptempo-Treiber 'Midnight In Tokyo' und das relaxte 'Anything' (lassen beide die "Bent Out Of Shape"-Phase von Rainbow wieder aufleben), das an den Southern-Geheimtip Tangier erinnernde 'Freedoms Wings' und der Titeltrack. (ROCK HARD 6,5 / 10)

Joe Lynn Turnerauf Discogs




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts