1. Introspectus
2. Icarus And I
3. Ardor
4. Heartburst
5. Indifference Turnes Paralysis
6. The Memory Of Bleeding
7. Souls In Permafrost
8. Searching The Stars
9. Reminescence Of Strangers
10. Lifelines Lost
11. Retrospectus
2. Icarus And I
3. Ardor
4. Heartburst
5. Indifference Turnes Paralysis
6. The Memory Of Bleeding
7. Souls In Permafrost
8. Searching The Stars
9. Reminescence Of Strangers
10. Lifelines Lost
11. Retrospectus
Die Entwicklung war abzusehen, und sie ist auch nicht schlimm: Tom Phillips benutzt für sein Lebenswerk WHILE HEAVEN WEPT den Doom nur noch als ein Element unter vielen, im Grunde ist diese Truppe, die mit „Sorrow Of The Angels", „Of Empires Forlorn" und „Vast Oceans Lachrymose" drei Klassiker in der Vita stehen hat, zu einer reinrassigen Progressive-Metal-Band mutiert, allerdings zu einer, die ungewöhnliche, kreative Arrangements klar über technisches Gepose stellt, also über das, was man gemeinhin als „Gefrickel" bezeichnet. Viele der unzähligen Melodien, der exaltierte US-Metal-Gesang von Rain Irving und diverse Instrumentierungen werden einigen zu kitschig sein (´Heartburst´, Alter!), andere erkennen auf diesem knapp 40-minütigen Konzeptalbum, dessen elf Teile einen einzigen Song ergeben, vor allem überbordende Epik. Trotz ihrer „langsamen" Vergangenheit sind WHILE HEAVEN WEPT heutzutage immer dann am besten, wenn sie das Tempo anziehen: ´Icarus And I´ überzeugt mit ohrwürmeligen Chorus-Melodien, die einen durch irgendein Sonnensystem via Orbit auf die Scheißmilchstraße beamen, wie Rensen schreiben würde, ´Souls In Permafrost´ (cooler Titel!) ist ein echter Grower und die instrumentale Prog-Abfahrt ´Indifference Turned Paralysis´ der größte Aha-Moment des Albums. Da stören die Gastauftritte der (Ex-)Fates-Warning-Größen Mark Zonder und Victor Arduini natürlich keineswegs, viel mehr als Namedopping sind sie allerdings nicht. (ROCK HARD 8 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen