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Atlantean Kodex - The Course Of Empire

The Course Of EmpirePlattencover

Release Info: 2019 - Van - Full Length
Band Info: Deutschland - 2006 - Heavy Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. The Alpha And The Occident (Rising From Atlantean Tombs)
2. People Of The Moon (Dawn Of Creation)
3. Lion Of Chaldea (The Heroes' Journey)
4. Chariots (Descending From Zagros)
5. The Innermost Light (Sensus Fidei)
6. A Secret Byzantium (Numbered As Sand And The Stars)
7. He Who Walks Behind The Years (The Place Of Sounding Drums)
8. Spell Of The Western Sea (Among Wolves And Thieves)
9. The Course Of Empire (All Thrones In Earth And Heaven)
10. Die Welt Von Gestern (Abendland)

Ein Album wie „The Course Of Empire“ zu besprechen, ist eine gleichermaßen dankbare wie undankbare Aufgabe. Dankbar deswegen, weil man eine willkommene „Ausrede“ hat, die heiligen Redaktionshallen über Wochen mit fantastischer Musik zu beschallen, undankbar hingegen, weil es schlicht nicht einfach ist, die passenden Worte zu finden, ohne sich in Superlativen zu ergehen. ATLANTEAN KODEX sind, daran gibt es nichts zu rütteln, die derzeit beste Epic-Metal-Band der Welt; ihre Songs begeistern nicht nur mit komplex ausgefeilter Kompositionskunst, mitreißenden Melodien und einer Liebe fürs Detail, die ihresgleichen sucht, sondern sie wirken auch - im positivsten Sinne - wunderbar anachronistisch. Das Soundgewand von „The Course Of Empire“ ist den Bayern ein Stück weit roher und heavier als das des Vorgängers „The White Goddess“ geraten, und ja, es gibt auf den ersten Hör auch weniger offenkundige Hits. Das bedeutet allerdings nicht, dass ATLANTEAN KODEX auf einmal nicht mehr nach ATLANTEAN KODEX klingen, ganz im Gegenteil: In ihren allerbesten Momenten (während 'Chariots' etwa, auch während des Titeltracks oder 'He Who Walks Behind The Years') tönt die Band nicht zuletzt dank der noch mal deutlich gesteigerten Leistung von Sänger Markus Becker und der songdienlich eingesetzten Chöre epischer als je zuvor, stellenweise wirkt „The Course Of Empire“ sogar eher wie ein Film-Soundtrack als ein Heavy-Metal-Album. Atemberaubend schön, unfassbar mitreißend, über alle Maßen bewegend. Ich bin mir sicher, dass dieses Album den „test of time“ genau wie seine Vorgänger mit Bravour bestehen wird - und ob man „The Course Of Empire“ unter dem Strich jetzt als etwas schwächer, gleichwertig oder sogar noch besser als „The White Goddess“ und „The Golden Bough“ empfindet, ist letzten Endes vermutlich wirklich eine Sache des persönlichen Geschmacks.(ROCK HARD 10 / 10)



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