1. Message From The Sun
2. Whirlwind
3. Cold
4. Storm The Armada
5. The Last Of The Lambs
6. Who Failed The Most
7. You Won't Fall
8. Ismo's Got Good Reactors
9. Demon's Cage
10. A Little Less Understanding
11. The Raven Still Flies With You
12. The Garden
SONATA ARCTICA, einstmals als ernsthafte Alternative zu Stratovarius gefeiert, polarisieren seit einigen Jahren nicht nur redaktionsintern zunehmend. Holger findet´s zu verschwurbelt und kitschig, Boris generell doof, Alex schmilzt bei den mitunter zuckersüßen Melodien und Gesangslinien nur so dahin, und für Simon können die Finnen eh nix verkehrt machen, die Zehn ist ihnen sicher. Ich gebe gerne zu, dass mich der letzte Output der Truppe um Frontmann Tony Kakko („The Ninth Hour“) im Jahr 2016 aufgrund seiner Unzugänglichkeit ebenfalls ziemlich ratlos zurückgelassen hat, obwohl ich die Band eigentlich schätze. Auf „Talviyö“ rudert die Truppe jetzt ein Stück weit zurück und geht etwas weniger „progressiv“ und mehr straight-forward zu Werke, Experimente (wie etwa das Bowie-eske ´The Last Of The Lambs´ oder das mit seinen Keyboard-Spuren in Gothrock-Gefilden wildernde ´Who Failed The Most´) gibt´s natürlich trotzdem noch zur Genüge, das gehört ja auch irgendwie dazu. Insgesamt ist SONATA ARCTICA mit „Talviyö“ vielleicht kein Karriere-Highlight, aber zumindest ein grundsolides Album gelungen. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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