1.Grabgesänge
2. Rebirth Of An Ancient Empire
3. Flammende Male
4. Into The Secrets Of The Moon
5. Schwarze Rosen
6. Conqueror Of The Ember Moon

Wenn ich es nicht besser wüßte, würde ich meine Großmutter darauf verwetten oder auf die Bibel schwören, daß LUNAR AURORA Norweger sind. Doch die alte Dame kann sich in Sicherheit wiegen, und ich muß mir an dem Heiligen Buch auch nicht die Flossen verbrennen, denn die Band kommt aus der schwärzesten Ecke Deutschlands: Bayern. Die vier bajuwarischen Bösewichte haben allerdings ein rasantes Black Metal-Debütmachwerk eingespielt, auf das so manche Truppe aus dem Land der Fjorde stolz wäre und das jeden, der es ganz heftig mag und auf gnadenloses, eiskaltes Geprügel à la Emperor steht, voll auf seine Kosten kommen läßt. Doch trotz der extremen Geschwindigkeit brachten die Musiker einige gute Melodien unter, die zusammen mit den genreüblichen Keyboard-Teppichen für viel majestätisches Pathos sorgen und so den richtigen Rahmen für die teilweise deutschen, sehr düsteren und durchweg gelungenen Texte bilden. Schade, daß sich einige Feinheiten nur schwer aus dem etwas unglücklich abgemischten Sound heraushören lassen, der zu sehr von den sägenden Rhythmus-Klampfen bestimmt wird. Daß es auch anders geht, ohne die Atmosphäre der Mucke zu schmälern, haben in letzter Zeit schon einige Act der schwarzweißen Zunft bewiesen. Alles in allem ist "Weltengänger" aber eine gute Scheibe. (ROCK HARD 7,5 /10)


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