1. It Lives 2. Save Me 3. Long Time Dyin' 4. Genocya 5. Half Past Dead 6. F.U.C.T. 7. I'm Alright 8. The Rip n'Tear 9. Promises 10. Little Bit O' Murder
Keine einschneidenden Veränderungen bietet der neueste Silberling der New Yorker Power Metal-Heroen. Doch halt: Neuerdings legt der Chef sein unverwechselbares Organ auch mal tiefer, was für Abwechslung sorgt und einen Vergleich mit Udo Dirkschneider heraufbeschwört. Musikalisch gibt's die gewohnte Vollbedienung. Supertight dargebotene und von knackigen Riffs zusammengehaltene Midtempo-Bretter dominieren das Geschehen, wobei in ein, zwei Fällen auch mal Gas gegeben wird. Dabei können dezente Anleihen bei modernen Genrevertretern ausgemacht werden, die allerdings geschickt in den Gesamtsound integriert wurden und keinesfalls störend oder aufgesetzt rüberkommen. Allerdings muß man diesmal auch einen Totalausfall konstatieren. Die flache, von einem peinlichen 08/15-Refrain getragene Ballade 'The Promise' hätte selbst eine drittklassige Schülercombo noch auf die Reihe bekommen. Ein (hoffentlich einmaliges) Experiment. Aber Schwamm drüber. Denn gottlob stimmt das abschließende, von der letzten RH-CD bekannte 'The Rip N'Tear' wieder versöhnlich und rundet eine Scheibe ab, die genau so geworden ist, wie man es von OVERKILL erwarten durfte. Gutklassig! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. (ROCK HARD 8,5 / 10)
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