1. Visions Of A Blind Order
2. Thy Wings Thy Horns Thy Sin
3. Athanati Este
4. Tyrannical
5. You My Cross
6. Sanctimonius
7. Serve In Heaven
8. Shades Of Evil
9. Doctrine
10. Sanctus Diavolos
Die verrottenden Christen kratzen mit ihrem neuesten Album Sanctos Diavolos heftig an der Tür zum Metal-Olymp. Gerade, weil die Griechen dieses Mal wieder einen Ticken härter zu Werke gehen, fährt einem die mittlerweile ziemlich perfekte Mischung aus dunklem, traditionellem Heavy-, Black-, Industrial- und Nu Metal ein wie Jesus die Nägel zu Golgotha. Okay, nicht ganz so schmerzhaft, aber doch sehr, sehr eindringlich. Mit ihren vielen Chören, verschiedenen Sounds und der Achterbahnfahrt durch die verschiedensten Stile klingen ROTTING CHRIST anno 2004 fast wie eine schrägere, extremere Version von Therion. Die Tatsache, dass es Gitarrist, Sänger und Produzent Sakis dabei manchmal etwas mit den Effekten übertrieben hat, ist sozusagen der Essig im zur Erquickung dargereichten Schwamm (sozusagen... - Red.). Schade, denn ansonsten killt die wuchtige Produktion wie die römische Lanze in die Seite des Erlösers und unterstreicht vor allem die geilen Riffs und Soli, die Sanctos Diavolos zu einem wirklich gelungenen, blasphemischen Gustostückerl machen. Auf jeden Fall mehrt es die Vorfreude auf eine baldige livehaftige Auferstehung der Extrem-Metal-Pioniere.(ROCK HARD 8/10)


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