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Secrets Of The Moon - Sun

Secrets of the Moon - Sun


Release Info: 2015 -  Lupus Lounge - Full Length
Band Info: Deutschland - 1995 Black Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. No More Colours

2. Dirty Black
3. Man Behind The Sun
4. Hole
5. Here Lies The Sun
6. I Took The Sky Away
7. Mark Of Cain


Wäre das Ganze aufgrund unzähliger singender Brautkleider, Dagobert-Duck-Versteher und Dummschlagerbarden nicht so unglaublich negativ besetzt, würde man das nahezu ausschließlich mit cleanen Vocals versehene Sun wohl ernsthaft als Gothic-Metal-Album bezeichnen: Ähnlich wie weiland Tiamat, sagen wir mal von Clouds bis A Deeper Kind Of Slumber, die ja auch aus dem Black Metal kamen, sprengen SECRETS OF THE MOON 2015 ihr Korsett und lugen trotz Roots-Treue (´No More Colours´) gewaltig gen Gothic/Dark Wave sowie Psychedelic, und sie haben ein ähnliches Verständnis von Eingängigkeit, schrecken auf ´Man Behind The Sun´ oder ´Hole´ auch nicht vor den ganz großen Melodien zurück, die mancher Altfan sicherlich too much finden wird, klingen dabei ohne Woodhouse-Produktion aber etwas roher und unnahbarer als die Vorreiter. Am beeindruckendsten an Sun ist neben einer angenehmen Ironiefreiheit, die in diesem Genre immer die erste Wahl sein sollte, allerdings die merkliche Reife der Band im positivsten Sinne, die die Dualität des Seins nicht mehr verneint und aus dieser Erkenntnis Energie gewonnen hat, die sich auf den Hörer überträgt.   Natürlich könnte man jetzt faseln, die Deutschen wären aufgrund ihrer Klasse endgültig völlig einzigartig und allein auf weiter Flur, man darf Sun aber auch schlicht und einfach all jenen mit Nachdruck empfehlen, die die jeweils letzten Alben von Tribulation, In Solitude und Watain in der Heavy Rotation hatten und demnächst mächtig von der neuen Ketzer überrascht sein werden (na gut, jetzt nicht mehr). (ROCK HARD 8,5 /10)

Secrets of the Moon - Photo

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