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Magnum - The Serpent Rings

Magnum - The Serpent Rings (2020)


Release Info: 2020 - Steamhammer - Full Length
Band Info: England - 1972 - Hard Rock
Bewertung: 9     


Songs:

1. Where Are You Eden?

2. You Can't Run Faster Than Bullets
3. Madman Or Messiah
4. The Archway Of Tears
5. Not Forgiven
6. The Serpent Rings
7. House Of Kings
8. The Great Unknown
9. Man
10. The Last Man On Earth
11. Crimson On The White Sand

Als noch Dinosaurier die Erde bevölkerten, fing die Truppe MAGNUM um die verbliebenen Originalmitglieder Hymnenschreiber Tony Clarkin und Stimmzauberer Bob Catley an, und lassen auch im neuen Jahrtausend noch regelmäßig einen musikalischen Meteoriten nach dem anderen auf uns niedergehen.
In Sachen Qualität spielen die gereiften Herren nach wie vor in der absoluten Championsliga des melodischen Edelrocks. Dass die Gruppe heute keine Stadien füllt und nicht rund um den Globus jedem Kind ein Begriff ist, zeigt eigentlich nur, dass das Musikgeschäft eben keinen Geschmack und keine Gerechtigkeit kennt.

Etwas geringeres als ein sehr gutes Album hat es meiner Ansicht jedenfalls nie gegeben. So etwas wäre angesichts der Meisterschaft, mit dem Clarkin sein exquisites Songwriting auf die nach wie vor unvergleichlich charismatische Stimme des Bob Catley maßschneidert, auch kaum vorstellbar.
So ist es auch dieses Mal: „The Serpent Rings“ ist eine weitere Lehrstunde in Sachen zeitloser Musik, an der sich die allermeisten Nachwuchsbands jeglicher Spielart ein paar Scheiben abschneiden könnten.
Wer seit Jahrzehnten ein dermaßen hohes Niveau halten kann, muss sich aber freilich an seinen eigenen Meilensteinen und Mega-Epen messen lassen. Und da mir dieses Mal kein neues „Sacred Blood Divine Lies“„Vigilante“ oder „On A Storyteller´s Night“ entgegen springen will, hat es diesmal nicht ganz zur Höchtnote gereicht.
Das Album ist in seiner Gesamtheit trotzdem (wieder einmal) wegen seiner hohen Qualität ein absolut empfehlenswerter Genuss bombastischen Premium-Hardrocks. Zudem kommen mit „Madman Or Messiah“ oder „Not Forgiven“ zumindest zwei Tracks ganz nahe an die absolute MAGNUM-Bestform heran.


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