
Band Info: Norwegen - 1995 - Death Metal
Bewertung: 8
Bewertung: 8
Songs:
1. Dragon Iconography
2. The Awakening
3. Judgement
4. The Dragontower
5. Leaving The Mortal Flesh
6. Dark As Moonless Night
7. The Divine Land
8. Reptilian Majesty
KEEP OF KALESSIN werden die nächste Band im Death/Black-Metal-Bereich sein, die den Durchbruch in Behemoth-Regionen schafft; man muss kein Prophet sein, um das zu wissen. All das Geschwätz, die Band hätte sich durch ihre Teilnahme an der Eurovision-Song-Contest-Vorausscheidung verraten und ihre Karriere ruiniert, wird an den norwegischen Supermusikern abperlen wie ein lauer Sommerregen, der ja bekanntlich nur die Luft abkühlt. KEEP OF KALESSIN wurden mit dem Vorsatz gegründet, so viele Fans wie möglich zu erreichen, und da ist natürlich jedes Mittel recht - solange man sich musikalisch eben NICHT verkauft.
Reptilian ist der eindeutige Beweis dafür, dass die Band keine stilistischen Kompromisse eingegangen ist. Die Songs sind nicht straighter oder weniger anspruchsvoll geworden, die instrumentalen Leistungen bewegen sich weiterhin auf beängstigend hohem Niveau (Gitarrist Obsidian Claw ist nicht von dieser Welt!), und Schwachstellen müssen auf diesem äußerst abwechslungsreichen Album mit der Lupe gesucht werden.
Reptilian ist der eindeutige Beweis dafür, dass die Band keine stilistischen Kompromisse eingegangen ist. Die Songs sind nicht straighter oder weniger anspruchsvoll geworden, die instrumentalen Leistungen bewegen sich weiterhin auf beängstigend hohem Niveau (Gitarrist Obsidian Claw ist nicht von dieser Welt!), und Schwachstellen müssen auf diesem äußerst abwechslungsreichen Album mit der Lupe gesucht werden.
Eine habe ich allerdings gefunden: Der Sound der Scheibe, besonders der Drums, ist zu steril, nimmt dem rasenden High-Class-Getöse etwas Leben und kostet in der Endabrechnung einen Punkt - auch wenn die über allem thronenden Gitarrenmelodien den Hörer entschädigen. Davon abgesehen ist Reptilian für die Abteilung Behemoth bis Satyricon aber ziemlich unumgänglich und sicherlich ein Highlight des Jahres. (ROCK HARD 8 / 10)

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