1. Overture
Nachdem DERDIAN sich von ihrem langjährigen Sänger Ivan Giannini verabschieden mussten, nahmen sie dies gleichzeitig zum Anlass, den 10-jährigen Geburtstag ihrer "New Era" Trilogie mit einem Album der ganz besonderen Sorte zu feiern. Die Jungs holten sich eine Riege an hochkarätigen Gästen an den Start und nahmen alte Hits komplett neu auf. Die Liste könnte sogleich die einer namenhaften Metal Opera verkörpern, wenn man Namen wie Fabio Lione, Ralf Scheepers oder D.C. Cooper liest. Aktuell sind die Italiener noch auf der Suche nach einem Label, was im Umkehrschluss bedeutet, dass dieses Werk in Eigenregie entstanden ist.
Musikalisch bietet man uns einen schönen Querschnitt durch die Diskografie, wartet klassisch mit dem "Ouverture"-Intro auf, das Ex-FIREWIND Sänger Apollo Papathanasio veredeln durfte. Anschließend geht's mit der Uptempo-Hymne "Burn" und Henning Basse (der witzigerweise der Nachfolger an den Vocals von Apollo bei FIREWIND ist) in die Vollen. Als erstes fällt auf, dass die Produktion sehr fett und sauber klingt, was ohne Label im Rücken keine Selbstverständlichkeit ist. Sehr dynamisch wirkt die Ballade "Forevermore", die ein theatralisch angehauchtes Duett von Elisa C. Martin und Terence Holler verkörpert. Ein Stück, das ruhig und akustisch beginnt, sich nach hinten raus aber immer weiter steigert.


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