1. Dragon Reborn
So sollte brandaktueller Power Metal klingen! Was uns die vier Australier als Nachfolger zu ihrem eh schon sehr starken Vorgänger „Sands Of Time" um die Löffel hauen, ist eine astreine Mischung aus Old-School-Metal und State-of-the-art-Power-Gedöns mit alten Iron-Maiden-, Queensryche- und Pretty-Maids-Versatzstücken. Der affengeile Shouter John Cavaliere ist dabei ebenso ein Alleinstellungsmerkmal wie das gute und sichere Händchen für eingängiges, packendes Songwriting. Auch wenn man ordentlich mit oben genannten Trademarks kokettiert, kommt man als geneigter Zuhörer gar nicht auf den fatalen Gedanken, der Truppe Ideenklau vorzuwerfen. Nein, dieses melodische Kopfschwinger-Sammelsurium macht einfach zu viel Spaß und packt einen an den Eiern.
Das mit deutlichen Maiden-Einflüssen geschwängerte ´A Better Way To Die´, der Riffhacker ´Dragon Reborn´ oder die Mitsinghymne ´Visionary´ zeigen allen Pseudo-Power-Metallern, wie gestandener und ehrlicher Metal im Jahre 2005 zu klingen hat! (ROCK HARD 8,5 / 10)


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