1. Godzilla
2. Golden Age Of Leather
3. Death Valley Nights
4. Searchin For Celine
5. Fireworks
6. R.U. Ready 2 Rock
7. Celestial The Queen
8. Goin' Through The Motions
9. I Love The Night
10. Nosferatu
Angetrieben vom Erfolg mit "Agents of Fortune", legten Jungs aus Long Island bereits ein Jahr später das nächste Album nach. "Spectres" wurde es getauft, für wenn es aber ein "Schreckgespenst" sein sollte, bliebt wohl ein Geheimnis, denn musikalisch war das richtig gut. Es war vor allem ein sehr zeitgemäßes Album, typisch für die späten 70er.
BLUE ÖYSTER CULT setzten auf sehr eingängige Melodien, vieles würde gar als melodiöser Pop-Rock durchgehen, von Prog- und Psychedelic-Rock der ersten Alben, ist kaum noch was übrig geblieben. Kommerziell war es nicht mehr so erfolgreich, in den USA gab es noch einmal Gold, in Großbritannien schaffte es Platz 60 .... und flog nach einer Woche wieder aus den Charts. Deutschland? Vergesst es .....!
Ich weiß echt nicht, warum es bei BLUE ÖYSTER CULT nicht geklappt hat, musikalisch sind das Giganten, ihre Kompositionen sind extrem gut, perfekt durchdacht und sehr abwechslungsreich - die waren wirklich verdammt gut. Sie hatten auch ein sehr gutes Gespür für Stimmungen, die sie in ihren Songs hervorragend zum Ausdruck bringen. Auch finde ich, dass sich ihre Songs nie irgendwie "routiniert" angehört haben, das schleicht sich keine Spur Langeweile ein.
Mit "Godzilla", dem rockigen "The Golden Age of Leather", "Fireworks" und natürlich das grandiose "Nosferatu", haben sie auch dieses Mal vier richtige Granaten mit an Bord, das ist schon aus dem obersten Regal. "Nosferatu" müsst ihr euch unbedingt anhören, dieser Song ist einfach genial, der Song ist abwechselnd düster und aggressiv, dann wieder melancholisch und einschmeichelnd -GRANDIOS!
Umso bedauerlicher eigentlich, dass diese großartige Band heute kaum noch Beachtung findet, ihre Rolle in der Musikgeschichte kaum gewürdigt wird. Sehr viele Bands wurden von ihrer Musik inspiriert, auch haben sie ganz nebenbei den "Heavy-Metal-Umlaut" erfunden und die Lasershows auf Konzerten eingeführt.
In jedem Fall ist "Spectres" ein gutes Album, keine Frage, warum es nicht so abgegangen ist wie sein Vorgänger, liegt wohl daran, dass kein Hit wie "(Don't fera) The Reaper" dabei war.
Ansonsten kann man dem Album rein gar nichts vorwerfen, das macht von vorne bis hinten Spaß, ich finde es sogar besser als "Agents of Fortune". Wenn man BLUE ÖYSTER CULT nicht auf seine ersten drei Alben festnagelt, tut man sich auch nochmal leichter, die haben einfach einen Stilwechsel vollzogen .... fertig!
Als Anspieltipps könnt ihr die vier "Granaten" nehmen, dazu dann noch die extrem stimmungsvolle Ballade "I love the Night". Das sind die Songs die mir am besten gefallen haben, ich muss aber sagen, dass sich definitiv kein schlechter Song aufs Album verirrt hat. Die sind alle gut, die einen mehr, die anderen ein kleines bisschen weniger.
Mein Fazit: BLUE ÖYSTER CULT beschreiten mit "Spectres" den Weg den sie mit dem Vorgänger eingeschlagen hatten. Der Erfolg gab ja auch keine Veranlassung diesen zu verlassen, insofern haben sie das Richtige getan. Ob der kommerzielle Gedanke dahinter stand, oder ob die Band wirklich überzeugt war, bleibt wohl ihr Geheimnis. Ich persönlich denke, dass die das genauso wollten, BLUE ÖYSTER CULT waren schon immer eine sehr experimentelle und innovative Band, für die Stillstand vermutlich tödlich gewesen wäre. Die Zukunft hat ja gezeigt, dass sie sehr wandelbar waren/sind. Cooles Album, wer auf stimmungsvollen und komplexen Hardrock aus den 70ern steht, der ist hier genau richtig.
(AMAZON)
BLUE ÖYSTER CULT setzten auf sehr eingängige Melodien, vieles würde gar als melodiöser Pop-Rock durchgehen, von Prog- und Psychedelic-Rock der ersten Alben, ist kaum noch was übrig geblieben. Kommerziell war es nicht mehr so erfolgreich, in den USA gab es noch einmal Gold, in Großbritannien schaffte es Platz 60 .... und flog nach einer Woche wieder aus den Charts. Deutschland? Vergesst es .....!
Ich weiß echt nicht, warum es bei BLUE ÖYSTER CULT nicht geklappt hat, musikalisch sind das Giganten, ihre Kompositionen sind extrem gut, perfekt durchdacht und sehr abwechslungsreich - die waren wirklich verdammt gut. Sie hatten auch ein sehr gutes Gespür für Stimmungen, die sie in ihren Songs hervorragend zum Ausdruck bringen. Auch finde ich, dass sich ihre Songs nie irgendwie "routiniert" angehört haben, das schleicht sich keine Spur Langeweile ein.
Mit "Godzilla", dem rockigen "The Golden Age of Leather", "Fireworks" und natürlich das grandiose "Nosferatu", haben sie auch dieses Mal vier richtige Granaten mit an Bord, das ist schon aus dem obersten Regal. "Nosferatu" müsst ihr euch unbedingt anhören, dieser Song ist einfach genial, der Song ist abwechselnd düster und aggressiv, dann wieder melancholisch und einschmeichelnd -GRANDIOS!
Umso bedauerlicher eigentlich, dass diese großartige Band heute kaum noch Beachtung findet, ihre Rolle in der Musikgeschichte kaum gewürdigt wird. Sehr viele Bands wurden von ihrer Musik inspiriert, auch haben sie ganz nebenbei den "Heavy-Metal-Umlaut" erfunden und die Lasershows auf Konzerten eingeführt.
In jedem Fall ist "Spectres" ein gutes Album, keine Frage, warum es nicht so abgegangen ist wie sein Vorgänger, liegt wohl daran, dass kein Hit wie "(Don't fera) The Reaper" dabei war.
Ansonsten kann man dem Album rein gar nichts vorwerfen, das macht von vorne bis hinten Spaß, ich finde es sogar besser als "Agents of Fortune". Wenn man BLUE ÖYSTER CULT nicht auf seine ersten drei Alben festnagelt, tut man sich auch nochmal leichter, die haben einfach einen Stilwechsel vollzogen .... fertig!
Als Anspieltipps könnt ihr die vier "Granaten" nehmen, dazu dann noch die extrem stimmungsvolle Ballade "I love the Night". Das sind die Songs die mir am besten gefallen haben, ich muss aber sagen, dass sich definitiv kein schlechter Song aufs Album verirrt hat. Die sind alle gut, die einen mehr, die anderen ein kleines bisschen weniger.
Mein Fazit: BLUE ÖYSTER CULT beschreiten mit "Spectres" den Weg den sie mit dem Vorgänger eingeschlagen hatten. Der Erfolg gab ja auch keine Veranlassung diesen zu verlassen, insofern haben sie das Richtige getan. Ob der kommerzielle Gedanke dahinter stand, oder ob die Band wirklich überzeugt war, bleibt wohl ihr Geheimnis. Ich persönlich denke, dass die das genauso wollten, BLUE ÖYSTER CULT waren schon immer eine sehr experimentelle und innovative Band, für die Stillstand vermutlich tödlich gewesen wäre. Die Zukunft hat ja gezeigt, dass sie sehr wandelbar waren/sind. Cooles Album, wer auf stimmungsvollen und komplexen Hardrock aus den 70ern steht, der ist hier genau richtig.
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