Ist es Starrsinn oder doch gnadenlose Selbstüberschätzung, die eine On/off-„Band" wie DRIVE, SHE SAID jedes Mal aufs Neue dazu bewegt, ein weiteres Album zu veröffentlichen? Anscheinend können die beiden Protagonisten Mark Mangold und Al Fritsch tatsächlich nicht voneinander lassen (also in musikalischer Hinsicht - is´ klar, ne?) und kredenzen ihrer überschaubaren Fanschar mit „Pedal To The Medal" eine Platte, die so dermaßen Achtziger ist, dass es fast wehtut. Zuckersüße, fiese Keyboard-Sounds und Gesangsparts, die in ihren besten Momenten an ganz schlechte Def Leppard erinnern, ansonsten aber schlicht belanglos sind. Mark Mangold darf gerne weiter für sich in Anspruch nehmen, dass seine Ex-Band Touch die erste war, die 1980 anlässlich des Debüt-Festivals auf der „Monsters Of Rock"-Bühne in Castle Donington stand - anno 2016 hilft das DRIVE, SHE SAID in keiner Weise. (ROCK HARD 4 / 10)
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