1. Real Life
2. Stronger
3. We Live For Love
4. What's It Gonna Take
5. Silver White
6. Overdrive
7. Find Your Place
8. All Your Heart
9. Hold Me
10. When It Will Be Love?
11. How Can I Be Sure?
12 Always And Forever (Godz)
13. Believe
Nach dem Erfolg von The Sign (2000) war es streng genommen nur eine Frage der Zeit, bis Mark Mangold einen Reanimationsversuch von DRIVE, SHE SAID wagen würde. Wie schon auf dem letzten Album der Label-Kollegen Giant rechtfertigen auch auf "Real Life" keinesfalls herausragende neue Songs das musikalische Wiedersehen mit DRIVE, SHE SAID, sondern einzig und alleine der hohe Kult- und Nostalgiefaktor.
Viel Pomp, viele Keyboard-Sounds und vorhersehbare Melodien pumpen "Real Life" mit allen nur erdenklichen AOR-Klischees geradezu auf. Allerspätestens die eindimensionale Produktion stiehlt den 13 neuen Songs endgültig das letzte Bisschen Durchschlagskraft. Das Schlimmste aber: DRIVE, SHE SAID vermitteln in keinem Moment glaubhaft das Feuer für die eigene Sache. Und wenn man dann auch noch den Vergleich zu Melodic-Rock-Knüllern wie etwa den aktuellen Scheiben von On The Rise oder Jim Jidhead heranzieht, wird endgültig klar, dass "Real Life" nichts weiter als ein ordinäres Stück 08/15-AOR mit ordinärer 08/15-Produktion geworden ist. Da kann auch die eigene Vergangenheit nichts mehr retten. (ROCK HARD 6 / 10)
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