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Nazareth - Sound Elixir



Release Info: 1983 - Vertigo - Full Length
Band Info: Schottland - 1968 - Hard Rock
Bewertung: 7,5


Songs:

1. All Nite Radio
2. Milk And Honey
3. Whippin' Boys
4. Rain On The Window
5. Backroom Boys
6. Why Don't You Read The Book
7. I Ran
8. Rags To Riches
9. Local Still
10. Where Are You Now

Nach dem doch sehr guten Vorgänger "2XS" war Nazareth ein Jahr später in einen Abwärtstrend gelangt, der noch bis zum nächsten Jahr dauern sollte. "Sound Elixir" versucht 1983 dort weiterzumachen, wo 2XS aufgehört hatte... Leider schafft es das nicht wirklich.
Im Grunde genommen ist es kein so schlechtes Werk wie behauptet wird. Richtig gut ist es aber dann auch nicht.
Wie schon zuvor übernahm Manny Charlton auch hier wieder die Produktion, und zum Glück wurden wieder Synthesizer und ähnliches größtenteils weggelassen. Jedoch hapert es bei den Songs, das Songwriting wirkt zu uninspiriert, lustlos an vielen Stellen.
Der Opener "All Nite Radio" ist zwar ganz okay, aber kommt nicht richtig in Fahrt und bietet einen enttäuschenden Refrain.
"Whippin' Boy" dagegen ist grandios. Ein wirklich solider Rocker, typisch Nazareth wie zu besten Zeiten, mit einen sehr eingängigen Refrain. Der Song weiß zu gefallen. "Why Don't You Read the Book" ist ein durchschnittlicher Pop-Rock-Song, der nicht weiter auffällt. "I Ran" kommt leicht bluesig rüber, wirkt aber sehr lustlos eingespielt und zieht sich in die Länge.
"Rags to Riches" ist wiederum ein Rocker allererste Güte, wie er nur von Nazareth stammen kann. Dan McCaffertys wahnsinns Stimme, schwere Riffs und ein stadiontauglicher Refrain zum Mitsingen. So gehört sich das! :-) "Local Still" wirkt ein wenig von Status Quo abgeguckt, ist aber ein ganz netter Boogie Song. Als Letztes gibt es die echt schöne Ballade "Where Are You Now", auch eine Single mit moderatem Erfolg gewesen, welche meines Erachtens jeodoch nach eine der Besten der Bandgeschichte darstellt.
Alles in Allem ist "Sound Elxir" durchaus zeitgemäß, aber dennoch ganz und gar Nazareth. Es schwächelt hier und da am Songwriting und erreicht lange nicht die Klasse von Meisterwerken wie "Hair of the Dog", aber es ist immernoch um einiges besser als z.B. die Nachfolger. "Sound Elixir" folgt zwar dem Abwärtstrend, gerät aber noch einmal ganz passabel. (AMAZON)


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