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Tank - Sturmpanzer



Release Info: 2018 - Dissonance -  Full Length
Band Info: England - 1980 - Heavy Metal
Bewertung:  4           


Songs:

1. 2000 Miles Away
2. March
3. No More War
4. Lianne's Crying
5. First They Killed The Father
6. Sturmpanzer (Part 1 & 2)
7. Living In Fear Of...
8. Which Part Of F.O. Don't U Understand?
9. The Last Soldier
10. Little Darling
11. Revenge Of The Filth Hounds (Part 1 & 2)

Jetzt mal ohne Übertreibung: Ist „Sturmpanzer“ nicht MINDESTENS seit 2005 angekündigt? Okay, Bassist/Sänger/Alleinherrscher Algy Ward (und um diese TANK geht es hier) hat zwischenzeitlich „Breath Of The Pit“ veröffentlicht, das sich aber als ziemlicher Stinker entpuppte. Die entfremdeten Ex-Gitarristen Tucker und Evans konkurrieren derweil ebenfalls unter dem TANK-Banner mit deutlich besseren Scheiben, aber einer völligen stilistischen Loslösung von den rohen Band-Roots (mit null Originalmitgliedern und dem Pink-Cream-69-Sänger am Mikro auch irgendwie ehrlich). „Sturmpanzer“ ändert nichts an dieser Konstellation. Ward recordet bzw. programmiert seine Platten nach wie vor aufm Klo, der Sound ist entsprechend beschissen und erreicht ungefähr die Qualität eines Smartphones, das man bei der Aufnahme im Hintern stecken hatte (Keys und Effekte sind ganz besonders mies, ausgenommen die paar Sekunden, in denen er einfach ein eigenes altes Intro sampelt). Andererseits hat Algy immer noch ein Gespür für die ruppig-epischen Songs, die TANK speziell nach dem Abgang der Brabbs-Brüder ab Mitte der Achtziger auszeichneten. Aus diversen Stücken hätte man echt was machen können (´2000 Miles Away´, ´First They Killed Her Father´, ´Lianne´s Crying´). Die letzte Minute von ´Which Part Of F.O. Don´t U Understand´ lässt einem sogar die Augen leuchten, und auch viele Gitarrenleads sind völlig gelungen. Die Produktion und Totalausfälle wie ´No More War´ (echter Schäbi-Metal-Anspieltipp) ersticken jedoch längere Anflüge von Begeisterung (ja, als alter Fan WILL man einfach, dass diese Platte NICHT scheiße ist!) im Keim. „Algy ist der Fotzenmeister“ grummelt Ward im (Thin-Lizzy-Cover!) ´Little Darling´. Zum Sympathieträger reicht es 2018 also weder musikalisch noch menschlich. (ROCK HARD 5,5 /10)


Tank - Photo

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