1. Sticky Fingers
2. Desert Road
3. Stormbringer
4. Fear The Reaper
5. Seeds Of Evil
6. Machine Gun Preacher
7. El Pistolero
8. Down Under
9. Still Riding
10. Five Bullets Come In Peace
11. Liquor & Tits
12. Painkillers
Ohne zu wissen, was mich erwartet, haben mich der Name des Fünfers und das Albumcover dazu bewogen, mich um diese Review zu kümmern.
Erwartet man ob der beschriebenen Gründe im ersten Moment ein mexikanisches Ensemble, was nicht auch zuletzt durch den Albumtitel "Mexican Standoff" suggeriert wird, so sieht man sich am Ende deutschen Hard Rockern gegenüber. Gegründet 2012, erscheint mit oben genanntem Album das Debüt der Baden-Württemberger, dem bereits vier Demos vorangegangen sind. Eine unveröffentlichte EP gehört ebenso dazu. Das Langspielerdebüt umfasst nun fünf ältere Nummern und sieben neue.
Eröffnet wird mit "Sticky Fingers", und sofort kommen mir Motörhead und Rose Tattoo in den Sinn, was hauptsächlich am Gesang von Alex liegt, der die dreckige Attitüde eines Lemmy Kilmister (R.I.P.) in der Stimme hat und diese mit der Art und Weise eines Gary Anderson durchs Mikro schickt. Das Riffing und die Melodien der Gitarren kommen straight und leicht rau daher und werden dem Genre in jeder Sekunde gerecht. Auch Bass und Schlagwerk erledigen ihre Aufgaben standesgemäß und erzeugen den nötigen Groove. Das macht Spaß und das Ganze ziemlich eingängig. Dies zieht sich durch das gesamte Album und lässt dieses wie aus einem Guss wirken. Immer wieder gibt es Soli und Breaks, was der Abwechslung gut tut, welche dem Album, trotz einer gewissen Ähnlichkeit vieler Songs, inne wohnen.
Es gibt aber auch Songs, die ein wenig ausbrechen und so für den einen oder anderen Aha-Effekt sorgen. "Machine Gun Preacher" z.B. kommt mit einem gesprochenen Intro und Outro daher, lässt die Gitarren einen Hauch schnelleren Southern Rock versprühen und kommt neben dem Solo der Gitarre auch mit einem kurzen Solo Part der Drums ums Eck. Oder auch "Five Bullets Come In Peace"; hier gibt man dem Bass ein wenig mehr Raum, was den Song noch druckvoller macht und auch der Groove geht hier noch etwas mehr ab als sonst. Was den Gesang angeht, zeigt man sich ebenso noch eine Spur variabler.
Was Produktion und Mix betreffen, gibt es nichts auszusetzen. Genau so muss das klingen, wenn man Hard Rock mit räudiger Attitüde vorträgt.
Fazit:
El Pistolero haben ihre Aufgabe mit Bravour erledigt und mit "Mexican Standoff" ein Hard Rock Album am Start, welches jedes Genreklischee (im positiven Sinne) erfüllt. Es macht Spaß, zuzuhören und lässt trotz aller Vergleiche zu Genregrößen auch immer wieder eine gewisse Eigenständigkeit erkennen. Hard Rocker machen hier nichts falsch, wenn sie sich das Teil ins Regal stellen. (METAL ONLY 8 / 10)
Erwartet man ob der beschriebenen Gründe im ersten Moment ein mexikanisches Ensemble, was nicht auch zuletzt durch den Albumtitel "Mexican Standoff" suggeriert wird, so sieht man sich am Ende deutschen Hard Rockern gegenüber. Gegründet 2012, erscheint mit oben genanntem Album das Debüt der Baden-Württemberger, dem bereits vier Demos vorangegangen sind. Eine unveröffentlichte EP gehört ebenso dazu. Das Langspielerdebüt umfasst nun fünf ältere Nummern und sieben neue.
Eröffnet wird mit "Sticky Fingers", und sofort kommen mir Motörhead und Rose Tattoo in den Sinn, was hauptsächlich am Gesang von Alex liegt, der die dreckige Attitüde eines Lemmy Kilmister (R.I.P.) in der Stimme hat und diese mit der Art und Weise eines Gary Anderson durchs Mikro schickt. Das Riffing und die Melodien der Gitarren kommen straight und leicht rau daher und werden dem Genre in jeder Sekunde gerecht. Auch Bass und Schlagwerk erledigen ihre Aufgaben standesgemäß und erzeugen den nötigen Groove. Das macht Spaß und das Ganze ziemlich eingängig. Dies zieht sich durch das gesamte Album und lässt dieses wie aus einem Guss wirken. Immer wieder gibt es Soli und Breaks, was der Abwechslung gut tut, welche dem Album, trotz einer gewissen Ähnlichkeit vieler Songs, inne wohnen.
Es gibt aber auch Songs, die ein wenig ausbrechen und so für den einen oder anderen Aha-Effekt sorgen. "Machine Gun Preacher" z.B. kommt mit einem gesprochenen Intro und Outro daher, lässt die Gitarren einen Hauch schnelleren Southern Rock versprühen und kommt neben dem Solo der Gitarre auch mit einem kurzen Solo Part der Drums ums Eck. Oder auch "Five Bullets Come In Peace"; hier gibt man dem Bass ein wenig mehr Raum, was den Song noch druckvoller macht und auch der Groove geht hier noch etwas mehr ab als sonst. Was den Gesang angeht, zeigt man sich ebenso noch eine Spur variabler.
Was Produktion und Mix betreffen, gibt es nichts auszusetzen. Genau so muss das klingen, wenn man Hard Rock mit räudiger Attitüde vorträgt.
Fazit:
El Pistolero haben ihre Aufgabe mit Bravour erledigt und mit "Mexican Standoff" ein Hard Rock Album am Start, welches jedes Genreklischee (im positiven Sinne) erfüllt. Es macht Spaß, zuzuhören und lässt trotz aller Vergleiche zu Genregrößen auch immer wieder eine gewisse Eigenständigkeit erkennen. Hard Rocker machen hier nichts falsch, wenn sie sich das Teil ins Regal stellen. (METAL ONLY 8 / 10)


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