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Hellion - Will Not Go Quietly



Release Info: 2003 - Metal Blade - Full Length
Band Info: USA - 1982 - Heavy Metal
Bewertung: 8      


Songs:

1. Will Not Go Quietly / Resurrection
2. Welcome (To My Humble Home)
3. Revenge (Is Sweet)
4. The Last Straw
5. Wildest Dreams
6. Dead And Gone
7. Dream Deceiver
8. Shit
9. Duchess Of Debauchery
10. User 7
11. See You In Hell

Eigentlich wäre HELLIONs Mastermind Ann Boleyn die ideale Kandidatin für unsere Reihe "Was macht eigentlich...?" gewesen. In den Achtzigern war sie Los Angeles´ uneingeschränkte Metal-Queen bzw. -Hexe in Personalunion und dementsprechend immer für eine Story gut. Nach der legendären Debüt-EP, drei weiteren ordentlichen Veröffentlichungen und der Labelgründung von New Renaissance Records wurde es ruhig um die egozentrische Dame.

Umso überraschender kommt der Comebackversuch nach zwölf Jahren. Hierbei zeigt sich Miss Boleyn von ihrer bisher dunkelsten Seite. Angefangen beim unappetitlichen Cover über die stimmungsvollen Songtitel wie ´The Last Straw´, ´See You In Hell´, ´Dead And Gone´ oder ´Shit´ bis hin zum Songwriting. Man spürt, dass mit dieser Scheibe sicherlich auch ein Stück Schicksalsschlagbewältigung verbunden ist.

Herausgekommen ist ein Album, das sich die typischen HELLION-Trademarks trotz der Einflüsse aus dem trendverseuchten L.A. weitgehend erhalten hat, streckenweise aber auch an die düstere Seite von Alice Cooper erinnert.

Obwohl Optik und Stimmvolumen über die Jahre etwas nachgelassen haben, darf man von einer gelungen Rückkehr der Truppe sprechen (neben Ann ist noch Gitarist Ray Schenck vom Debüt dabei) und darauf wetten, dass uns HELLION auf einem der Sommerfestivals beehren und einige der Klassiker loslassen werden. Ich freu mich drauf! (ROCK HARD 7 / 10)




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