1. The King Is Dead
2. Bitter End
3. Abandon Ship
4. Tyrannicide
5. Scorcher
6. Genius Of Insanity
7. (The) Whore Of Babylon
8. Winds Of War
9. He's A Woman, She's A Man
Auch wenn es eine oft gebrauche und abgestandene Phrase ist, die Rede wird immer von unterbewerteten Bands sein. Die Palette reicht von Fates Warning bis eben auch zu HELSTAR. Dieses texanische Quartett, das schon fast alle Tiefen des Musikbusiness miterleben mußte, holt nun zum dritten Versuch aus. Aber was heißt hier eigentlich Versuch? "Remnants Of War" und "Burning Star" waren tolle Alben, und HELSTAR gelingt mit "A Distant Thunder" eine weitere Steigerung. Vielleicht gelingt es mit der Unterstützung von Metal Blade, den Stem endgültig zum Brennen zu bringen. Die Voraussetzungen sind erstklassig: Die Produktion ist hart und präzise (auch wenn zugegebenermaßen der Vorgänger eine Ecke brutaler war), die Band verfügt über ein normales musikalisches Potential und die Songs - ja, hier ziehen HELSTAR alle Register. Kraftvoller US-Power Metal erster Güteklasse! Eindeutiger Höhepunkt ist für mich trotzdem die erstklassige Ballade 'Winds Of War', obwohl die Hämmer 'The King Is Dead', 'Genius Of Insanity' oder 'Abandonship' von gnadenloser Heaviness sind. Für die Güteklasse dieser Truppe spricht auch, daß man sich mit der Coverversion von 'He's A Woman, She's A Man' nicht in die Nesseln gesetzt hat, sondern ein kraftvolles, dynamisches Remake geschaffen hat. Bleibt eigentlich nur noch zu hoffen, daß auch Ihr die Zeichen der Zeit erkannt habt und HELSTAR in die (Verkaufs-) Höhen hebt, die dieser Band schon seit "Burning Star" zustehen. (ROCK HARD 9 / 10)


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