1. The Blessed Curse
2. Truth In The Ash
3. Tomes Of Clay
4. The Dead Still Speak
5. Falling
6. Kings Of Invention
7. Reign Of Dreams
8. Luxifera's Light
9. Sword Of Hate
10. The Muses Kiss
Im Falle der Epic-Metal-Erfinder MANILLA ROAD ist man gut damit beraten, sich nicht allzu sehr in Vergleichen zu verlieren. „The Blessed Curse" ist kein zweites „Metal", auch kein „Mysterium" und kann natürlich einem Jahrhundertwerk wie „Crystal Logic" ebenfalls nie und nimmer das Wasser reichen. Aber wer hat das ernsthaft erwartet? Mark Shelton macht es seinen Fans nicht immer einfach, und so ist es auch diesmal. Die Masse von 16 Songs muss vom Hörer erst mal verdaut werden. Das wie gewöhnlich zum Teil recht ausufernde Material ist auf zwei Tonträger verteilt, wobei „After The Muse" (also CD zwei) nicht als bloßes Anhängsel verstanden sein will. Dennoch befinden sich die besseren Stücke auf dem ersten Silberling, etwa das orientalisch angehauchte ´Tomes Of Clay´ oder der Midtempo-Cruncher ´The Dead Still Speak´. Es fällt auf, dass insgesamt eine Menge relativ ruhiges Material (etwa ´Falling´ oder die Gänsehaut-Ballade ´The Muse´s Kiss´) vertreten ist. Die Produktion ist lange nicht so klapprig wie etwa auf „Playground Of The Damned", hinkt dem Songwriting aber nach wie vor deutlich hinterher. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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