1. Hey You
Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger gehörten Paul Samson und seine gleichnamigeGruppe zusammen mit Acts wie Def Leppard, Iron Maiden oder Saxon zu den führenden Köpfen der NWOBHM. Als Iron Maiden dem guten Paul kurz nach der Veröffentlichung des phantastischen "Shock Tactics"-Albums Sänger Bruce Dickinson ausspannten, zerplatzte der Traum vom internationalen Durchbruch wie eine Seifenblase. Davon scheint sich Herr Samson bis heute nicht erholt zu haben, denn was der gute Mann auf seinem neuesten Opus zu offerieren hat, wird keinen NWOBHM-Anhänger vom Hocker reißen. Dazu setzen Paul (g., v.), Chris Aylmer (b., v.) sowie Schlagwerker Tony Tuohy zu sehr auf unauffällige rockige bis rock'n'rollige Songs, die nett anzuhören sind, einen aber kaum in den Bann ziehen können. Unterm Strich ist "Samson" ein grundsolides, aber wenig spektakuläres Hardrockalbum geworden, das wohl kaum übers Ladenhüterdasein hinauskommen dürfte. (ROCK HARD 6,5 / 10)


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