Bewertung: 8,5
1. Eidola
Was für ein Sound! Es gibt viele gute Dinge, die man über „The Holographic Principle" schreiben kann, aber zuallererst sei der unheimlich wuchtige, natürliche und vor allem klare Sound dieses äußerst starken Albums gelobt. Jedes einzelne Orchester-Instrument in den extrem aufwendig komponierten und arrangierten Symphonic-Metal-Songs ist perfekt zu hören, wenn EPICA aber Gas geben, was sie glücklicherweise oft tun, dann mit einer Wucht und Energie, die selbst arriviertesten Thrash-Bands alle Ehre macht. Auch sonst hat dieses Album Referenzcharakter. Die kleinen Schwächen von „The Quantum Enigma" konnte das Sextett weitgehend ausbügeln, kitschige oder abgegriffene Melodien finden sich nirgends mehr, stattdessen enorm eingängige Hookline-Juwelen wie ´Universal Death Squad´ und ´Tear Down Your Walls´ mit seinem geradezu monströsen Riff oder unkonventionelle Epen wie ´Once Upon A Nightmare´ oder ´Dancing In A Hurricane´, die der fabelhaften Stimme von Simone Simons eine perfekte Bühne bereiten. Wer den Stil der Band kennt und mag, weiß eh Bescheid, alle anderen finden mit „The Holographic Principle" den perfekten Einstieg in die Welt dieser seit vielen Jahren herausragenden Band. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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