1. Fall Of Dominion
Was hier schon nach wenigen Sekunden auffällt, ist der unnatürliche, schepprige, schlicht grauenhafte Drumsound, der dafür sorgt, dass man sich erst mal fragt, ob man eigentlich Bock auf ´ne neue HELSTAR hat, schließlich war der sehr thrashige Vorgänger „Glory Of Chaos", erschienen Ende 2010, nicht gerade ein Highlight der Diskografie (wenn auch bei weitem nicht so schlecht, wie er in einigen Kreisen gemacht wurde). Auf „This Wicked Nest" nehmen sich die Texaner trotz diverser Ausbrüche vor allem im letzten Drittel und eines generell „moderneren" Riffings in Sachen Härte wieder ein bisschen zurück und verleihen ihren Progressive-Power-Metal-Schoten sowohl angenehm eingängige Refrains (´Fall Of Dominion´, ´Cursed´, Titelsong) als auch hörenswerte, gerne gedoppelte Leads, denen man die ganze Erfahrung des Tandems Larry Barragan/Rob Trevino anmerkt. Genauso souverän präsentiert sich James Rivera (ex-alle-Bands-der-Welt): Der sympathische Meterfuffzig singt, screamt und wispert sich durch die neun Tracks, dass keine Wünsche offen bleiben und man das wirklich gute Ding noch nicht mal leid ist, wenn es bereits ein Dutzend Durchläufe hinter sich hat. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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