1. Big Money
Wo HOUSE OF LORDS draufsteht, ist auch HOUSE OF LORDS drin. Soll heißen: Der Insider weiß genau, was ihn erwartet. Nämlich qualitativ hochwertiger Melodic Rock der klischeearmen Sorte mit einem Schuss Bombast und ohrenschmeichelnden Refrains. Das gefällt nicht nur Herrn Kühnemund, der bereits 1992 sein Herz an den auf dem dritten Album der Band stehenden Epic-Groover ´Oh Father´ verloren hat, sondern auch dem Rezensenten, der James Christian, dem Sänger und Mastermind der Band, zugute hält, seine musikalischen Visionen fernab jedweder momentanen Trends kompromisslos durchzuziehen. „Big Money" hält denn auch einmal mehr den hochklassigen Standard vorheriger Veröffentlichungen und zitiert in Tracks wie dem das ´Kashmir´-Riff aufgreifenden ´One Man Down´ oder der ´Gates Of Babylon´-Verbeugung ´Livin´ In A Dream World´ extrem geschmackssicher Ikonen wie Led Zeppelin und Rainbow. (ROCK HARD 7 / 10)
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