1. Go To Hell
Man könnte fast meinen, dass HOUSE OF LORDS in einer Sinnkrise stecken. Warum sonst sollten die alten Kuschelrocker auf ihrer neuen Platte Songs wie ´Go To Hell´, ´Pillar Of Salt´ und ´Ain´t Suicidal´ unterbringen? Offensichtliche Gründe gibt´s jedenfalls nicht, denn abgesehen von der leichten Depri-Stimmung bei der Titelgebung ist alles beim Alten: Die Amis, von deren Urbesetzung inzwischen nur noch Sänger James Christian übrig ist, liefern ein ordentliches Melodic-Rock-Album ab, das sich auf der einen Seite nahtlos ins eigene Werk einfügt, mit dem sie aber andererseits nach wie vor nicht an die eigene, bereits in den Achtzigern gesetzte Messlatte herankommen. Da man das auch von zig anderen in die Jahre gekommenen Truppen nicht anders kennt, steht einem Kauf im Prinzip nichts im Wege, wenn man die letzten paar Outputs der Herren mochte. (ROCK HARD 7 / 10)
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