1. The Iceman Cometh
Tja, so manche über den grünen Klee gelobte Reunion ist dann doch nicht von Dauer. Goldkehlchen Graham Bonnet ist offensichtlich wieder draußen; dem neuen IMPELLITTERI-Material hat das allerdings wenig geschadet. (Oh doch, hat es! - fa) Im Gegenteil: Neuzugang Curtis Stelton macht einen exzellenten Job und drückt den zehn erstaunlich hart und modern klingenden Power-Metal-Nummern direkt seinen Stempel auf. Gang-Leader Chris Impellitteri rifft neuerdings gern mal im tiefer gelegten Zakk-Wylde-Style, findet aber trotzdem immer noch genügend Platz, um seine neoklassische Yngwie-Gedächtnis-Ader auszuleben. Die Doublebass wird größtenteils bis zum Anschlag durchgetreten, und auch die lustige (aber trotzdem kickende) Eminem-Verarsche ´Punk´ wirkt keineswegs deplatziert. Auf sein obligatorisches Instrumental hat Chris diesmal allerdings verzichtet, was der Homogenität der Scheibe jedoch nur gut tut. In dieser Konstellation entwickeln IMEPLLITERI jedenfalls jede Menge Druck. Songs wie ´Hurricane´, ´The Iceman Cometh´ oder ´The Kingdom Of Titus (Tribute)´ sind ohne Zweifel bestes Headbanger-Futter. (ROCK HARD 8 / 10)
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