1. Stand In Line
2. Since You've Benn Gone
3. Secret Lover
4. Somewhere Over The Rainbow
5. Tonight I Fly
6. White And Perfect
7. Leviathan
8. Goodnight And Goodbye
9. Playing With Fire
Ich war nicht wenig überrascht, als vor einigen Wochen die neue IMPELLITTERI-Scheibe "Stand In Line" bei mir eintrudelte. War doch die 1987 erschienene und nur über den Importweg zu beziehende Debüt-EP der Band ein echter Leckerbissen für Freunde des harten aber melodiösen US-Metals. Der Vorfreude folgte jedoch nach mehrmaligem Abspielen des Albums die herbe Ernüchterung, denn "Stand In Line" ist für mich ein deutlicher Rückschritt der Gruppe. Verantwortlich für diese Entwicklung ist die Hereinnahme von Graham Bonnet, der den optimal zum IMPELLITTERI-Sound passenden Sänger Rob Rock ersetzt hat, und der Einsatz von Keyboards, den man auf der EP noch vergeblich suchte. Nun, vielleicht ist diese soundmäßige Verfeinerung ein Zugeständnis an Mr. Bonnet, denn obwohl dieser Mann eine der technisch besten Stimmen in der Rock-Szene besitzt, kommt sein Können nur bei ausgeprägten Harmonien voll zum Tragen. Bei den schnelleren Songs des Albums nervt der gute alte Graham jedenfalls auf Dauer, und besonders deutlich kommt dieses Manko bei dem Track 'Playin' With Fire' (der auch schon auf der EP vertreten war) zum Ausdruck. "Stand In Line" ist zwar bei weitem keine schlechte LP geworden, aber hätte man auf die Cover-Version von 'Since You've Been Gone', das peinliche Instrumental 'Somewhere Over The Rainbow' (das traditionelle Intro der Rainbow-Shows wird schlichtweg vergewaltigt) oder eben gänzlich auf den besagten Sänger verzichtet, wäre mehr als eine 7,5 herausgekommen. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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