Mit ihrem insgesamt vierten Longplayer knüpft das dänische Quintett mehr oder weniger nahtlos da an, wo es mit seiner letzten Platte „11 Dreams" aufgehört hat. Das bedeutet: jede Menge Melodien, gepaart mit einschlagenden, knüppelharten Riffs, ein wenig Geschredder, Soli, symphonische Keyboards und zig Details, die verhindern, dass bei den zwischen fünf und acht Minuten langen Songs Langeweile aufkommt. Lediglich der langjährige Bassist Kral ist nicht mehr mit dabei, übergangsweise bedient auf „The Hours That Remain" deshalb Produzent Jacob Hansen den Viersaiter. Und nachdem Sänger Mikkel Sandager in letzter Zeit selbst bei einigen Bands mal für ein bis zwei Songs reinschnuppern durfte (u.a. bei Maroon), begrüßt er auf seinem eigenen Silberling Heaven Shall Burns Marcus Bischoff (´Soul Decision´) sowie den ebenfalls umtriebigen Soilwork-Grunzer Björn „Speed" Strid (´Redefine Me´) als Gäste. In Sachen herausragende Knallersongs liegt der Vorgänger „11 Dreams" zwar ein Stückchen weiter vorne, und manchmal rutschen die Songs der aktuellen Scheibe einen kleinen Ticken zu sehr ins Kitschige ab. Trotzdem beweisen MERCENARY mit „The Hours That Remain", dass sie sich zu einer konstanten Größe in der Szene gemausert haben.(ROCK HARD 8 / 10)
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