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Serenity In Murder - The Highest Of Dystopia



Release Info: 2015 - Spiritual Beast - Full Length
Band Info: Japan - 2009 - Death Metal
Bewertung: 8      


Songs:

1. Overture
2. Noticed This Is The Betrayal
3. All Behind You Are Enemies
4. Hurt Of Virtue
5. Martyr For An Age
6. Nocturnal Damned
7. Malefic Religion In Our Abyss
8. Await Me Your Oath
9. Under The Spell
10. The Highest Of Dystopia
11. The Rule

Mit einem Déjà-vu-Erlebnis wartet das japanische Label Spiritual Beast auf: Noch vor wenigen Wochen lieferte GHOST CRIES mit Melum Primus ein durchaus ambitioniertes Werk in Sachen (Female fronted) Symphonic / Melodic Death Metal ab, so stehen nun mit SERENITY IN MURDER auch schon die nächsten Landsleute aus dem Land der aufgehenden Sonne ante portas. Und das in ganz ähnlicher Bandkonstellation und mit ganz ähnlicher, wenn nicht sogar härterer musikalischer Ausrichtung.

2008 von Gitarrist Freddy und Growlerin Emi gegründet, ist The Highest of Dystopia das zweite Album der Japaner, die sich nach der SLAYER EP Serenity in Murder benannt und dort diejenige kalte Atmosphäre herausgehört haben, die sie ihrem Sound angedeihen lassen wollen. Und der musikalische Grundtenor ist tatsächlich kalt und unpersönlich: Exakte Ryhthmus-Arbeit sowie finstere und keineswegs feminine Growls. Doch dann mischen SERENITY IN MURDER jede Menge Melodien mit Hilfe von Lead- und solierenden Gitarren in die Songs, die dem Wesen der Musik ebenso einen weicheren bzw. kontrastreichen Anstrich geben wie auch die symphonischen Elemente. Besonders gut gelingt dies in Martyr For An Age und All Behind You Are Enemies, wo sich die durchgehende symphonische und vom Piano geleitete Melodieführung einem permanent stampfenden Rhythmus gegenüber sieht. Gewöhnungsbedürftig, aber durchaus interessant ist zudem die Vermischung von Extrem Metal mit Melodic Metal-Tendenzen, die mit der (solierenden) Gitarrenarbeit in Hurt Of Virtue, das ebenso wie Under The Spell leider ausfadet, Nocturnal Damned oder Await Me Your Oath erzielt wird. Das gibt The Highest of Dystopia durchaus seinen besonderen Reiz und lässt es neben der japanischen Herkunft und Growlerin Emi, die gänzlich auf Clean-Gesang verzichtet, auch ein Stück weit aus der Masse herausstechen, wenngleich man das Gefühl hat, dass die gut 35 Minuten zwar schnell, aber dann doch etwas zu glatt und gleichförmig an einem vorüber gezogen sind. (VAMPSTER)



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