1. Intro
Mag die ganz große Zeit der Metal-Oper jenseits von Avantasia auch vorbei sein, hin und wieder begegnen einem noch diese unheimlich elaborierten, von einer ganzen Mannschaft an Gastsängerinnen und -Sängern getragenen Epen. „Legend Of Valley Doom“ ist nun ein geradezu archetypischer Vertreter des Genres. Die Story nimmt mit dunklen Königen, weisen Zauberern und Barden, die an Lagerfeuern singen, eine hinreichend große Zahl an Fantasy-Klischees mit, die Refrains sind mal dramatisch, mal zurückgenommen, immer aber schunkelig und gerne unter einer dicken Schicht süßlich-symphonischer Soße begraben. Das Ding hier hat seine Momente, was in Anbetracht brillanter Leute wie Mathias Blad oder Michael Kiske nicht verwundert, dennoch bleibt „Legend Of Valley Doom“ ein kompositorisch und lyrisch uninspirierter Aufguss von Ideen, die schon vor langer Zeit besser verwirklicht wurden. (ROCK HARD 5,5 / 10)


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