1. Birth Of The Sun
Nach dem bei Fans etwas umstrittenen PROJEKT X (2015) veröffentlichte man kürzlich (Jänner 2019) unter dem Albumtitel ORIGINS den zweiten Longplayer in dieser Besetzung und der ist wirklich sehr abwechslungsreich ausgefallen und kann sich echt hören lassen. Vor allem Sänger Alfred Romero, der mich stellenweise immer wieder einmal an Damian Wilson (ex. THRESHOLD) erinnert, verleiht den Songs durch seine Art zu singen einen ganz besonderen Ausdruck und lässt sie dadurch sehr charakteristisch werden.
Wenn ich den Stil beschreiben soll, dann würde ich sagen das DARK MOOR eine Mischung aus AOR/Melodic Rock, Folk Rock, Hard Rock und Power Metal, unter Hinzunahme mittelalterlicher Instrumente spielen und auch gerne mal einen Chor und Orchestrale Passagen in ihre Kompositionen integrieren, was das Ganze noch spannender macht. Der Sound kommt nie überladen daher und ist sehr transparent ausgefallen, sodass man alle Instrumente die beim jeweiligen Song zum Einsatz kommen, auch gut heraushören kann. Auf ihrem 11. Studioalbum sind DM sehr vielschichtig zu Gange, beginnen nie zu langweilen, haben einige Ohrwürmer parat und begeistern mit ausgefeilten Arrangements. Wer z.B. die Italiener ELVENKING mag, könnte sich auch mit der Musik der Spanier wohlfühlen, mag man BLACKMORE'S NIGHT kann man auch nicht allzu viel falsch machen, die Mischung macht's. (AMAZON)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen