Der Titel der Scheibe ist Programm. Denn dass diese Truppe mit ihrem dritten Langweiler die Welt erobert, wäre ein wirkliches Märchen, entspricht aber eben nicht der harten Realität. Trotz guter Momente (erstklassige Gesangsarbeit von Frontsirene Olaf Hayer, knackige Produktion und der eine oder andere gelungene Song) überwiegt wie schon auf den Vorgängeralben das biedere Mittelmaß. Im Endeffekt sind DIONYSUS einfach nur ein weiterer Helloween- und Edguy-Liedgut-Klon. Das wird leider besonders deutlich bei Uptempo-Nummern wie ´The Orb´ oder ´True At Heart´, die durch die Bank weg nett anzuhören sind, aber reichlich uninspiriert klingen und den faden Beigeschmack eines x-mal durchgekauten Kaugummis hinterlassen. Einfach strunzlangweiliger Möchtegern-Metal! So bleiben unterm Strich der komplexe Melodic-Rausschmeißer ´The End´ und der atmosphärisch dichte Stampfer ´Spirit´ als herausstechende Highlights stehen. Zu wenig, um den durchschnittlichen Zensurenspiegel der Vorgängeralben zu übertreffen. (ROCK HARD 6,5 / 10)
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