1. The Twilight Ship
EREB ALTOR aus Schweden sind als Arbeitstiere bekannt. Fast jährlich erscheinen neue Alben oder zumindest EPs. Auch dass ihr größter Einfluss in den ‘Bathory’ Werken ab “Hammerheart” liegt ist bekannt und hat nicht selten für Kritik gesorgt. Doch wen soll es stören? Quorthon (R.I.P.) sicher am wenigsten. Womöglich wäre er sogar stolz auf seine Landsleute gewesen. Wir werden es leider nie erfahren. Offensichtlich ist aber die konsequent hohe Qualität der Musik, die das Quartett seit ihrer Gründung 2003 abliefert.
So denn auch bei ELDENS BONING, der EP die auf das letzte Studioalbum “Järtecken” aus 2019 folgt. Vier Songs, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Verbinden die Stücke doch alles was in den letzten 18 Jahren von der Band zu hören war. Ob nun die epische Hymne The twilight ship zu Beginn der nur als 12″ erhältlichen Mini-LP oder die deutlich direktere und härtere Titelnummer Eldens boning, die klar im Viking Metal Gefilden schippert, inklusive Growls, majestätischen Melodien und schwarzen Riffs. Starke Nummer!
Dann wäre da noch das rein akustische Fenrisulven, eine lupenreine Folk Nummer mit Violinen und schöner, nordischer wenn auch trauriger, melancholischer Atmo und schwedischen? Lyrics. Gerne mehr davon! Den Abschluss bildet dann eine weitere Version von Sacrifice, im Original vom “Fire meets Ice” Album (2013). Auch auf dem letzten Longplayer gab es als Bonus eine Version dieser Nummer, deutlich gestrafft in der Laufzeit. Wieso und weshalb jetzt wieder eine neue Version ist nicht überliefert. Ich kann der neuen Version aber genauso etwas abgewinnen wie der ursprünglichen Langen.


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