1. Endlessly
2. Lost Words
3. Crown Of Thorns (Part II, III & IV)
4. La Dance Macabre
5. Morpheus (My Deadly Friend)
6. The Loser's Trail
7. Prelude
8. The Beggar's Waltz
Und wieder hat sich das Personenkarussell weitergedreht: Für Ex-Candlemass-Röhre Messiah Marcolin kam Bollnäs-Barde Kristian Andres, seines Zeichens ehemaligen Fronter von Tad Morose, an Bord. Tatsächlich scheint die einzige Konstante das virtuose Gitarrenspiel von Bandkopf Mike Wead zu sein, der auch diesmal wieder wie entfesselt aufspielt. Dem mächtig doomig geratenen Zweitling lassen MEMENTO MORI mit 'La Danse Macabre' ein progressiv strukturiertes Power Metal-Scheibchen folgen, das mit klassisches Zitaten nur so um sich schmeißt und demnach einen Vergleich mit Mikes erster Combo, den sträflichst unterbewerteten Hexenhaus, geradezu herausfordert. Daß 'La Danse Macabre' diesem standhält, ist einer der großen Pluspunkte eines Silberlings, der von dezenten Anleihen bei den älteren Rainbow bis hin zu den orgiastisch anmutenden musikalischen Exzessen eines Herrn Malmsteen alles auffährt, was der Fan melodiöser Power Metal-Klänge im allgemeinen erwartet. Ausgenommen vielleicht das arg trendy geratene Abschlußstück 'The Beggar's Waltz', das zumindest bei mir einen etwas negativen Nachgeschmack hinterlassen hat. Ansonsten: goil! (ROCK HARD 8,5 / 10)


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