1. Just Gettin Started
Loverboy sind eine dieser Bands, welche zum Ende der 80er viel zu früh aus dem sicht- und hörbaren Musikbusiness herausfielen. Abgesehen vom unausgereiften und vom traditionellen Bandsound recht weit entfernten 97er Output "Six" wurden seit dem 89er Best Of "Big Ones" keine neuen Songs der Band veröffentlicht. Mit "Just Getting Started" erschien nun bereits am 23. Oktober in Kanada ein kurzes (37 Min.), aber dafür umso beeindruckenderes Comeback-Werk des Quintetts.
Loverboy bestehen auch 2007 immer noch aus den vier Stammmitgliedern Mike Reno (Voc), Paul Dean (Gui), Matt Frenette (Dr) und Doug Johnson (Key). Bassist Scott Smith (verstarb 2000) musste durch Ken (Spider) Sinnaeve ersetzt werden. Die Platte ist im Stil der Erfolgsscheiben der 80er gehalten, Sänger Reno präsentiert sich dabei in grandioser Form. Im Programm haben Loverboy typische Melodic-Uptempo-Nummern: "Just Getting Started", "One Of Them Days","Real Thing", "Lost With You", "As Good As It Gets". Wobei insbesondere das Titelstück sowie die beiden letztgenannten Tracks durch Rhythmus und Hookline den Spaß produzieren, den einst das Hören des 81er Gesamtkunstwerks "Get Lucky" auslöste. Das aus zehn Songs gebastelte Album enthält in "Fade To Black", "Back For More", "I Would Die For You" und "Stranded" vier qualitativ hochwertige (balladeske) Midtempo-Titel, welche ebenso jeweils im Wechsel mit einem Uptempo-Track präsentiert werden wie die unglaublich ergreifende Monster-Ballade "The One That Got A Way".
Fazit: Loverboy kommen wie eh und je schnell auf den Punkt und machen dabei absolut nichts falsch, denn die zehn Songs auf "Just Getting Started" sind kurz, knackig, eingängig und mitreißend! Ganz ehrlich: Diese Form hätte ich der Band nicht mehr zugetraut!!! (AMAZON)
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