1. Feeble Screams From Forests Unknown
Das Burzum / Aske Album (und allgemein die ersten Burzum Alben bis einschließlich Filosofem) gehört ür mich die atmosphärischsten und melancholischsten, die der alte norwegische Black Metal der 90er-Jahre, eine Musikrichtung, mit der ich sonst sehr wenig anfangen kann, hervorgebracht hat. Die finsteren, verrauschten Gitarren, das treibende Schlagzeug und die hohen, verzerrten und wahrhaft unmenschlichen Schreie schaffen eine unvergleichliche Klangwelt, in der auch vor einigen Experimenten nicht zurückgeschreckt wird. Das Album beginnt mit dem Lied "Feeble Screams from Forests Unknown", das nach einem sehr kurzen Synthesizer-Intro recht schnell loslegt, bei einsetzen der Vocals jedoch etwas an Geschwindigkeit verliert bis es im Mittelteil psychedelisch-doomig zugeht, um danach wieder fahrt aufzunehmen. So ähnlich läuft das etwa bei der hälfte der Songs auf der Scheibe, die trotzdem alle einen ziemlich eigenen Charakter haben. Anders ausgefallen sind das rockige und ein wenig an die Urväter von Venom erinnernde "War", das Instrumentalstück "The crying Orc", eine sehr einfache, nichtmal einminütige Melodie und zwei Ambientstücke, über deren Wert auf dem Album man streiten kann. Ich persönlich finde gerade das erste, "Channeling the Power of Souls into a New God", sehr interessant und gänsehauterzeugend, das zweite schließt das "Burzum" Album ab und besteht hauptsächlich aus sich steigerndem Rauschen und ein paar minimalistischen Geräuschen im Hintergrund, muss man Bock drauf haben. (AMAZON)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen