Songs:
1. Requiem Per Gigi Sabani In Re Minore
2. L'assedio Di Porto Cervo
3. La Maledizione Di Captain Findus
4. La Marcia Su Piazza Grande
5. La Mazurka Del Vecchio Che Guarda I Cantieri
6. La Polenta Taragnarock
7. Scugnizzi Of Thew Land Of Fires
8. Rosario
9. I Signore Degli Anelli Dello Stadio
10. Gabonzo Robot
11. Sulle Aliquote Della Libertà
12. Der Fluch Des Kapt'n Iglo
13. El Baile Del Viejo Que Mira Las Obras
Die Italiener machen es sich unnötig schwer – und dem Hörer erst recht. Seit fast zwanzig Jahren treiben sie ihr parodistisches Unwesen und ziehen Metal-Klassiker und -Klischees durch den Kakao – das ist vor allem zum Mittagsbier auf Sommer-Festivals ein unerhörter Spaß. Alben wie STAIRWAY TO VALHALLA funktionierten dank spürbarer Ehrfurcht vor den verballhornten musikalischen Themen aber auch im Heimgebrauch. Nach Eigen- und Kleinst-Label-Veröffentlichungen haben Nanowar Of Steel nun erstmals die Chance auf den größeren Aufschlag – und setzen mit einem italienischsprachigen Album die Hürde völlig unnötig hoch. Stellt euch vor: Feuerschwanz und J.B.O., aber ihr versteht die Texte nicht! Ohne den Wortwitz bleibt aufgekratzter Power Metal mit Folk-Einflüssen übrig, einzuordnen zwischen Rhapsody Of Fire, Alestorm und Trollfest. Dieser ist mit mächtigen Metal-Momenten und herrlichen Stilbrüchen wunderbar gemacht (‘La Polenta Taragnarock’), leidet aber auch am (bewusst eingesetzten) Nervfaktor; wie viel komisches Potenzial da verpufft, führt die köstliche (!) deutsche (!!) Version von ‘La Maledizione di Capitan Findus’ vor Augen (‘Der Fluch des Käpt’n Iglo’: „Die Kriegsmarine ist machtlos gegen Blitzkriegfischerei“). Wer des Italienischen mächtig und mit einem Faible für albernen Humor gesegnet ist, möge ein bis zwei Punkte dazuaddieren – alle anderen müssen sich live überzeugen lassen. (METAL HAMMER 3,5 / 7)


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