Bewertung: 7,5
1. I Long
Schlappe sechs Jahre nach „Martyre" melden sich die Dänen unvermittelt mit einem neuen Album zurück. Ausgebremst durch mehrere Besetzungswechsel, wurden im Laufe der Zeit zum Glück auch sämtliche Gothic-Altlasten des Vorgängerwerks entsorgt, so dass die wiederum von Altmeister Flemming Rasmussen produzierte Platte mehr denn je im schwerst melancholischen Doom Metal verwurzelt ist. Von der Machart her erinnern die acht überlangen Songs oft an eine fragilere Variante der frühen My Dying Bride, zumal Sänger Thomas A.G. Jensen neben ruhigem Sprechgesang überwiegend auf Deathgrowls setzt. Dabei steht die enorm gefühlvolle Gitarrenarbeit - inklusive eines Gastsolos von Michael Denner (Force Of Evil/ex-King-Diamond/Mercyful Fate) - klar im Vordergrund, während das Keyboard eher eine hintergründig flankierende Funktion ausübt. Feinsinnige, zutiefst emotionale und ganz einfach zum Sterben schöne Musik! (ROCK HARD 8 / 10)


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