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Queensryche - Empire



Release Info: 1990 - EMI - Full Length
Band Info: USA - 1981 - Progressive Metal
Bewertung: 7,5 


Songs:

1. Best I Can
2. The Thin Line
3. Jet City Woman
4. Della Brown
5. Another Rainy Night (Without You)
6. Empire
7. Resistance
8. Silent Lucidity
9. Hand On Heart
10. One And Only
11. Anybody Listening?

Es mag vielleicht im ersten Moment übersteigert klingen, aber vielleicht werden mir viele Leute schon bald recht geben. "Empire" ist eine der faszinierendsten Rock-LPs der letzten Jahre geworden und eine Manifestation des Namens QUEENSRYCHE im internationalen Business. Der Schritt zum Megastatus wird der Band mit diesem Album sicherlich gelingen, denn anders als auf dem "Operation:Mindcrime"-Album strahlt "Empire" eine positive, charismatische Energie aus. Ich will von Anfang an klar machen, daß man die beiden Alben nicht vergleichen sollte, denn es scheint fast so, als wären hier zwei verschiedene Bands tätig. "Operation:Mindcrime" war gekennzeichnet von dem Vorsatz, einen festen Handlungsstrang durch eine ganze LP zu ziehen, "Empire" dagegen ist eine Ansammlung elf verschiedenartiger Songs, was der LP von vornherein einen völlig anderen Charakter verleiht. Böse Zungen werden natürlich behaupten, der Kommerzgeier sei auf die Band niedergegangen, aber damit tut man QUEENSRYCHE unrecht. "Empire" ist ein melodischeres Album für ein breiteres Publikum geworden, darüber hinaus haben die fünf Seattler keinen Deut ihres Charismas verloren. Bestes Beispiele hierfür ist der tolle Opener 'Best I Can', der durch seinen phantastischen Rhythmus ebenso wie durch seine gigantischen Vocalarrangements lebt, da schaut man selbst über den kleinen Beigeschmack hinweg, daß der Song verdächtig nach Yes klingt. Jedes Stück steht für sich, ein Album mit elf mehr oder weniger perfekt gelungenen Einzeltracks hört man schließlich nicht alle Tage, und so ist "Empire" ein weiterer Höhepunkt im Schaffen dieser Band. Auch wenn im Endeffekt das Album nicht ganz die Klasse seines Vorgängers erreicht ("Operation..." ist einfach zeitloser), ist "Empire" doch ein lebendiges Dokument für die vielleicht faszinierendste Band der Neunziger.  (ROCK HARD 10 / 10)


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