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Feuerschwanz - Memento Mori



Release Info: 2021 - Napalm - Full Length
Band Info: Deutschland - 2004 - Deutschrock
Bewertung: 9 


Songs:

1. Memento Mori
2. Untot Im Drachenboot
3. Ultima Nocte
4. Rausch Der Barbarei
5. Krampus
6. Feuer & Schwert
7. Das Herz Eines Drachen
8. Rohirrim
9. Am Galgen
10. Hannibal
11. Skaldenmet

12. Blinding Lights
13. Warriors Of The World United
14. Twilight Of The Thunder God
15. The Bad Touch
16. Dragostea Din Tei
17. Square Hammer
18. Der Graf

Wer FEUERSCHWANZ nur zu ihren Anfangstagen als frivole Blödel-Folkrock-Band verfolgt hat, wird mittlerweile einen kräftigen Kulturschock bekommen. Denn nicht erst mit „Memento Mori“ möchte die Band in der großen Folk-Metal-Liga rund um SUBWAY TO SALLY und Konsorten mitspielen. Doch keine Sorge, auf dem neuen Album hat die Band ihren Spaßfaktor nicht gänzlich abgelegt. Schauen wir mal, was der Nachfolger des elften Gebotes drauf hat. Der Titelsong „Memento Mori“ könnte auch eine folkig angehauchte Deutschrock-Hymne sein. Eingängiges Riffing und ein Refrain, der sich sofort mitsingen lässt, sind die Eckpfeiler des Album-Openers. Im Folgenden beweisen FEUERSCHWANZ, dass sie sich selbst nach wie vor nicht bier- beziehungsweise meternst nehmen und präsentieren mit ihrer Videosingle „Untot im Drachenboot“ einen wahren Brecher von Folk-Metal-Song, der sogar mit einem schon fast core-lastigen Breakdown daher kommt. Es wird zudem klar, dass FEUERSCHWANZ sich definitiv vorgenommen haben, immer härter zu werden. Der „Rausch der Barbarei“ ist nicht nur ein wunderbares Lied für einen zünftigen Moshpit, so etwas wäre bei der Musik vom Frühwerk „Met & Miezen“ noch unmöglich gewesen, sondern zeigt auch eine vielseitige Gesangsleistung, die teilweise Erinnerung an die Tonlage Nords von HÄMATOM weckt. Für „Krampus“ haben sich FEUERSCHWANZ ganz offensichtlich bei POWERWOLF inspirieren lassen, gerade der Refrain könnte auch gut von dem Rudel aus dem Saarland stammen. Und auch sonst liefert die einstige Spaßband durchaus ernst gemeinte Musik an, die beweist, dass doch mehr als Flachwitze und Fäkalhumor hinter der Bande steckt. Bei „Das Herz eines Drachen“ wird es sogar ein wenig gefühlvoll, ohne dabei allzu sehr in den Kitsch abzudriften. Der Album-Closer „Skaldenmet“ wiederrum steigt in ein neues Level von Epicness auf. FEUERSCHWANZ widmen sich nun mehr dem traditionellen Folk Metal, sowohl musikalisch als auch textlich, vernachlässigen dabei aber auch nicht den Partyfaktor. Diese Mischung könnte mittelfristig für einen großen Beliebtheitsaufschwung sorgen, denn sie ist deutlich stimmiger als das eindimensionale Konzept der Anfangstage. Die wohl letzte Veröffentlichung des Jahres, „Memento Mori“ erscheint am Silvestertag, ist ein zufriedenstellender Abschluss von ebendiesem.(METAL.DE 7 / 10)

Feuerschwanz - Photo

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