1. The Gates Of Jerusalem
2. Arabian Knights
3. Gun Running
4. The Lights Of Down
5. Raven's Eye
6. Right Now
7. Game Of Hearts
8. The Last Time
9. The Priestess
10. Insatiable
11. Another Rainy Day
12. Unbelievable
13. The Riddle
Eins vorweg: Die 1996er TEN-Alben „X" und „The Name Of The Rose" (ja, zwei Platten in einem Jahr!) gehören für mich beide nach wie vor zu den zehn besten Melodic-Rock-Veröffentlichungen der neunziger Jahre und sind in ihrer diffusen auf „Kommerz" getrimmten Melancholie unübertroffen. Sämtliche Alben danach, immerhin sieben Stück, konnten daran nicht richtig anknüpfen, waren aber zumindest stets stark genug, um die Stammband des ehemaligen Solokünstlers Gary Hughes (Tipp: „Gary Hughes" von 1992) nicht aus der ersten Plüsch-Liga zu katapultieren. Der neueste Release „Heresy And Creed", wie der Vorgänger „Stormwarning" zusammen mit Pink-Cream-69-Basser Dennis Ward angenehm kraftvoll produziert, reiht sich nun passend ein: Was melodisch seltsam Krummes wie die zähen ´Right Now´ und ´The Priestess´ oder wenig mitreißende Standard-Balladen wie ´Raven´s Eye´ und ´The Last Time´ nach unten befördern, wird von absolut hörenswertem Kraftfutter wie dem knackigen Melodic-Metal-Opener ´Arabian Knights´, dem straighten Hardrock-Ohrwurm ´Insatiable´ sowie typischem TEN-Stoff wie ´The Lights Go Down´ und dem viel zu weit hinten versteckten ´Unbelievable´ wieder nach oben gezogen. Als Fazit funktioniert „Hier wäre mehr drin gewesen!" exakt so gut wie ein deutlich versöhnlicheres „Genrefans sollten auf jeden Fall reinhören!". (ROCK HARD 7 / 10)
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