1. The Torment
Wow! Nach dem zwar gutklassig, aber etwas unspektakulär klingenden Ausflug nach "Middle-Earth" und dem halbgaren Magnum-Comeback-Scheibchen "Breath Of Life" präsentiert sich der kleine Brite mit der Wahnsinnsstimme auf seinem mittlerweile vierten Soloalbum endlich wieder in bestechender Form und knüpft damit nahtlos an das mächtig unterschätzte "Legends"-Opus an. Das hier aufgebotene Arsenal an durchgehend hart rockenden, mit mächtig fetter Gitarrenpower und schmissigen Melodien für die Ewigkeit bestückten Krachern kann härtetechnisch durchaus mit Magnums "Chase The Dragon" konkurrieren und setzt sich schon nach nur wenigen Durchläufen hartnäckig und unverrückbar in den Gehörgängen fest. Ein dickes Lob geht auch an die ausnahmslos superb aufspielenden und bislang eher im Hintergrund agierenden Musiker der Catley-Band, die kompositorisch (allen voran wäre hier Ten-Keyboarder Paul Hodson zu nennen, der sich auch erste Sporen als Producer verdient) mächtig auftrumpfen, den Meister verdammt gut aussehen lassen und sich hiermit für größere Aufgaben empfehlen. Hier stimmt einfach alles. Und da es auf dem Melodic-Metal-Sektor 2003 bislang nichts Besseres zu beklatschen gab, müssen Fans hier unbedingt zuschlagen. Tolerante Metaller und Catley-Einsteiger sollten ebenfalls mal reinhören. "When Empires Burn" setzt die Messlatte für die Konkurrenz verdammt hoch an und ist für mich das Highlight des Soundchecks. Kaufen! (ROCK HARD 9 / 10)


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