Bewertung: 7,5
1. Kiuassault
Das größte Plus von KIUAS ist ihre ungemeine Vielseitigkeit. Die Finnen haben einfach alles drauf: Der Opener ´Kiusassault´ erinnert an alte Blind Guardian, bei ´Cry Little Angel´ überdrehen KIUAS im Dragonforce-Stil, ´Of Love, Lust And Human Nature´ ist eine schöne Melodic-Metal-Perle mit feinem Refrain, bei ´Aftermath´ wiederum geht´s richtig thrashig zu, während ´The Visionary´ im opulenten Symphonic-Metal-Mantel daherkommt. Das alles kombiniert das Quintett mit einer absoluten Selbstverständlichkeit, bei der niemals die Gefahr besteht, der rote Faden könnte verloren gehen. Dabei ist nicht jeder Song ein Volltreffer, aber die Hitdichte ist schon bemerkenswert. Leider könnte sich diese Vielseitigkeit auch nachteilig für KIUAS auswirken, denn keine Zielgruppe wird hundertprozentig bedient. Wer aber nicht nur auf eine stilistische Schiene festgefahren ist, wird mit „Lustdriven" seine helle Freude haben. (ROCK HARD 8 / 10)


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