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Arwen - Memories Of A Dream



Release Info: 2002 - Arise - Full Length
Band Info: Spanien - 1996 - Power Metal
Bewertung: 6,5 


Songs:

1. Transcendental Overture
2. Dreamland
3. Between Love And Pain
4. Time's Gate
5. Alone
6. So High
7. Woodheart
8. Once Upon A Time
9. Eternally
10. At The End
11. New Life

Neben Locomotive versucht sich Arise als zweites spanisches Metal-Label zu etablieren. Dumm ist nur, dass man bisher weitgehend belanglose Bands im Programm hatte. Mit der spanischen Combo ARWEN wird sich das zwar nicht grundlegend ändern, aber zumindest haben wir es hier mit der bisher interessantesten Band der Firma zu tun. Und wer den Backkatalog des Labels kennt, wird sich nicht wundern, dass auch hier der Geist von Helloween allgegenwärtig ist. Bei ARWEN lässt sich nicht zuletzt auf Grund der gesanglichen Ähnlichkeit von Frontsirene Nacho Ruiz zu Andre Matos und der Songwriting-Parallelen eine gewisse Nähe zu den Brasilianern Angra während deren Anfangszeiten erkennen. So ist das Debütalbum der acht (!) IbererInnen alles andere als kreativ oder innovativ, lässt sich aber gut konsumieren und versprüht einen ähnlichen Charme wie die alten Angra-Scheiben. Um dabei in Sachen Sound auf Nummer Sicher zu gehen, hat man sich an Mika Jussila gewandt und das Produkt letztlich in den Finnvox-Studios mastern lassen. Eine Investition, die sich gelohnt hat. Nur in Sachen Covergestaltung griff man etwas daneben. Man könnte meinen, der "Künstler" der ersten Fates Warning-Scheibe hätte ein paar Wasserfarben-Nachhilfestunden bekommen... (ROCK HARD 7 / 10)


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